Di., 03.04.2018

Fußball: Frauen-Bezirksliga Langenhorster Vielspielerei

Alina Kockmann (l.) lief nach ihrer langen Verletzung wieder zur Hochform auf. In Gellendorf und gegen Epe gelang der Langenhorster Mittelfeldspielerin jeweils ein Tor.

Alina Kockmann (l.) lief nach ihrer langen Verletzung wieder zur Hochform auf. In Gellendorf und gegen Epe gelang der Langenhorster Mittelfeldspielerin jeweils ein Tor. Foto: Thomas Strack

Ochtrup - 

Ein straffes Programm mit drei Spielen innerhalb von sechs Tagen hatten die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen zu bewältigen. Das gelang ihnen mit Bravour, denn alle drei Partie wurden gewonnen. Der Lohn: das Verlassen der Abstiegsplätze und der Einzug in das Kreispokalfinale.

Von Marc Brenzel

Viel unterwegs waren am Wochenende die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen. Für die Schwarz-Gelben galt es, ein straffes Programm mit drei Spielen innerhalb von sechs Tagen zu bewältigen. Und das gelang dem Och­truper Bezirksligisten mit maximalem Erfolg. Am Gründonnerstag (3:2 gegen den TuS Recke) und am Ostermontag (3:0 gegen Vorwärts Epe) gab es wichtige Heimsiege in der Meisterschaft zu feiern, am Karsamstag qualifizierte sich die Elf aus dem Vechtestadion mit einem 3:0-Erfolg bei den SF Gellendorf zudem für das Kreispokalfinale.

„Von den Feiertagen habe ich nicht viel gehabt. Angesichts von drei Siegen in drei Spielen kann ich das aber verschmerzen“, resümierte Trainer Christian Löbbering.

Den Auftakt machte das 3:2 gegen den Tabellenvierten aus Recke. Hannah Krumme (2.) und Wenke­ ­Löcker (34.) brachten das Heimteam zwei Mal in Führung, doch genau so oft glich der Gegner aus. Nach dem 2:2 wirkte die SpVgg angeschlagen, doch Löckers Strahl aus 25 Metern bedeutete den Siegtreffer (84.). „Sie hat einfach einen Schuss wie ein Bulle“, zollte Löbbering seiner Spielerin Respekt.

Zwei Tage später ging es beim Kreisligisten Gellendorf um den Einzug in das Endspiel. Gegen die eng gestaffelte Verteidigung des Außenseiters, der auf einen Libero plus Viererkette setzte, wurde es für die SpVgg zu einem Geduldsspiel. Als sich Löbbering schon auf eine torlose erste Hälfte eingestellt hatte, gelang Corinna Rüschoff doch noch das 1:0 (40.). Dieser Treffer kam einer Erlösung gleich, denn fortan entkrampften die Langenhorsterinnen. Dem Kontrahenten ging hingegen die Puste aus, was Alina Kockmann (55.) und Julia Geisler (80.) zum 2:0 und 3:0 ausnutzten.

Im Finale wartet auf die Spielvereinigung der Sieger der Partie zwischen der SG Horstmar/Leer und Borussia Emsdetten.

Den Abschluss des überaus erfolgreichen Osterwochenendes bildete ein 3:0 gegen Vorwärts Epe. Den Ochtruperinnen waren die Strapazen der Vortage nicht anzumerken. Im Gegenteil: Sie präsentierten sich sogar fitter als in den beiden Begegnungen zuvor. Daher gaben sie gegen Epe auch klar den Ton an. Was allerdings nicht funktionieren wollte, war die Chancenverwertung. So dauerte es bis zur 77. Minute, ehe Kockmann mit einem Kopfballtor das 1:0 erzielte. Damit war der Bann gebrochen. Klara Koers (80.) und Alina Röhe (86.) beseitigten alle Zweifel am Heimsieg.

„Das waren im Hinblick auf den Klassenerhalt ganz wichtige Punkte für uns“, atmete Löbbering auf.

Lange ausruhen kann sich die Spielvereinigung allerdings nicht, denn für sie gehen die Englischen Wochen munter weiter. Am Donnerstag (5. April) folgt das Nachholspiel in Esch, bevor es am Samstag (8. April) nach Oeding geht.



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