Fr., 20.04.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt André Rodine mit klarer Ansage vor dem Metelen-Spiel

Germania Horstmars Jan Carvalho (3.v.l.) hat es nicht nur fußballerisch drauf, er kann auch dazwischen gehen, wenn es sein muss.

Germania Horstmars Jan Carvalho (3.v.l.) hat es nicht nur fußballerisch drauf, er kann auch dazwischen gehen, wenn es sein muss. Foto: Jan Gudorf

Horstmar - 

Die Tabellenführung will Germania Horstmar bis zum Ende der Saison nicht mehr abgeben. Der FC Matellia Metelen will beweisen, dass er besser spielen kann als am vergangenen Donnerstag. Somit treffen am Sonntag zwei Teams aufeinander, die sich viel vorgenommen haben. Die Voraussetzungen für einen unterhaltsamen Kick sind also bestens.

Von Marc Brenzel

Fünf Partien müssen die Germanen aus Horstmar noch bestreiten. Dann haben sie Klarheit darüber, ob sie A-Liga-Meister geworden sind oder nicht. Bei einer dieser fünf Begegnungen handelt es sich um das Heimspiel am Sonntag gegen Matellia Metelen.

Für Trainer André Rodine steht fest: „Wir sind jetzt ganz oben und wollen da nicht mehr weg.“ Dass das wahrscheinlich nur mit fünf Siegen in die Tat umzusetzen ist, ist ihm bewusst.

Allerdings befürchtet Rodine, dass es gegen die Matellia alles andere als leicht wird. „Gerade gegen Mannschaften von unten, die die Räume eng machen, haben wir so unsere Probleme. Deshalb brauchen wir eine hohe Passsicherheit, um nicht in Konter zu geraten.“ Zudem, davon ist Rodine überzeugt, müsse der Einsatz stimmen – gerade gegen eine kampfstarke Truppe wie die aus Metelen. „Auch dafür haben wir die richtigen Leute. Thorsten Höing, Jan Carvalho und Tim Hellenkamp sind Spieler, die mit gewonnen Zweikämpfen für Oberwasser sorgen können“, so Rodine. Fehlen wird Steffen Exner aufgrund einer Bänderdehnung.

Matellias Spielertrainer Bertino Nacar leidet immer noch unter den Folgen der 0:4-Klatsche gegen den 1. FC Nordwalde II am Donnerstagabend. „So dürfen wir uns nicht noch einmal präsentieren. Das war eine komplett blutleere Vorstellung. Dafür können wir uns bei den Zuschauern nur entschuldigen“, zählt Nacar seine Mannschaft an.

Weil die Konkurrenz aus St. Arnold und Neuenkirchen in den Nachholspielen punkten konnte, hat sich die Lage für die Matellia wieder etwas verkompliziert. Vier Zähler Vorsprung auf einen potenziellen Abstiegsplatz sind ein dünnes Polster. „Es wäre keine Schande, wenn wir in Horstmar verlieren würden. Es wäre aber eine Schande, noch einmal so zu spielen wie gegen Nordwalde“, sieht Nacar seine Elf am Sonntag gegenüber den eigenen Anhängern in der Bringschuld.

►  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Stadion am Borghorster Weg, Horstmar.



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