So., 22.04.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Drei Punkte in der Metelener Wundertüte – Rückschlag für Horstmar

Überflieger: Sebastian Feldhues (v.) gelang mit Matellia Metelen ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf. Die Horstmarer um Daniel Smith sind dagegen nach vier Siegen in Folge wieder hart gelandet, behalten aber den Spitzenplatz in der Tabelle.

Überflieger: Sebastian Feldhues (v.) gelang mit Matellia Metelen ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf. Die Horstmarer um Daniel Smith sind dagegen nach vier Siegen in Folge wieder hart gelandet, behalten aber den Spitzenplatz in der Tabelle. Foto: Jan Gudorf

Horstmar/Metelen - 

Ein Blick auf die Tabellensituation beider Teams versprach vor dem Duell zwischen dem TuS Germania Horstmar und dem FC Matellia Metelen wenig Spannung. Davon bot die Partie letztlich jedoch reichlich, inklusive eines überraschenden Ergebnisses.

Von Jan Gudorf

Ausgiebig bejubeln konnten die Spieler des FC Matellia Metelen ihren Coup beim Tabellenführer nicht. Zu sehr hatten sie sich in den vorangegangenen 90 Minuten verausgabt. Nach dem enttäuschenden 0:4 im Nachholspiel gegen den 1, FC Nordwalde II am Donnerstag holte die Matellia nun ein 1:0 beim TuS Germania Horstmar aus der Wundertüte.

„Die Wiedergutmachung ist gelungen. Das war eine Mörder-Kampfleistung der Truppe und ein absolut verdienter Sieg“, lobte Bertino Nacar, „das macht den Trainer schon stolz.“ Bei den Horstmarern wog die Erschöpfung dagegen doppelt schwer, hatten sie doch zusätzlich einen schweren Rückschlag im Meisterschaftskampf zu verkraften.

Auch bei der Elf von Andre Rodine stimmte der Einsatz. Trotz der hohen Temperaturen lieferten sich beide Teams intensive Zweikämpfe. Darüber hinaus passierte im ersten Durchgang allerdings nicht viel. Erwartungsgemäß hatte der TuS mehr Ballbesitz und auch die einzig dicke Chance. Lars Berkenbrock scheiterte am herauseilenden Sven Tolksdorf (25.). Metelen konterte gelegentlich und hatte die Mehrzahl an Torschüssen. Diese waren aber allesamt leichte Beute für Michael Schenkwald im TuS-Tor.

Dennoch reifte bei der Matellia die Erkenntnis, dass ein Punktgewinn beim Spitzenreiter im Bereich des Möglichen lag. So wurden die Umschaltsituationen nach der Pause entschlossener gesucht und ausgespielt. Nach 72 Minuten mit Erfolg: Eine Flanke von Nacar kam indirekt zu Adrias Zenuni, der das Leder aus zentraler Position freistehend rechts unten verwandelte.

Horstmar rannte an, konnte im letzten Drittel jedoch nicht sein Kombinationsspiel aufziehen. Dort machte der Gast die Räume eng und ging aggressiv in die Zweikämpfe. So ließ sich die Germania den Schneid abkaufen und hätte in der Schlussphase beinahe das 0:2 kassiert. Steffen Krabbes Schuss wurde vor der Linie geklärt, Nacar traf den rechten Pfosten. An ebendiesen lenkte Tolksdorf auf der Gegenseite einen Schlenzer von Tim Hellenkampf (89.) – es war Horstmars einzig echte Chance in Halbzeit zwei.

TuS : Schenkwald – Kortehaneberg, Wehrmann, Höing, A. Berkenbrock – Hellenkamp, Carvalho – Smith, Behn, Backhaus (61. Oepping) – L. Berkenbrock (81. Klostermann).

FCM : Tolksdorf – Focke, L. Kippelt, Langehaneberg, Feldhues – J. Kippelt (89. van Goer), Krabbe – Zenuni, van De Velde, Möllers (67. Prantler) – Nacar (90.+2 Kemper).

Tor : 0:1 Zenuni (71.)



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