Mo., 07.05.2018

Abstiegskampf in der Fußball-Landeslig SV Burgsteinfurt mit besten Karten im Abstiegskampf

Alexander Hollermann, hier im Spiel gegen den TuS Altenberge, hat gute Chancen, mit dem SV Burgsteinfurt den Klassenerhalt zu bewerkstelligen.

Alexander Hollermann, hier im Spiel gegen den TuS Altenberge, hat gute Chancen, mit dem SV Burgsteinfurt den Klassenerhalt zu bewerkstelligen. Foto: Thomas Strack

Burgsteinfurt - 

Der SV Burgsteinfurt hat beste Chancen, den Klassenerhalt in der Landesliga zu schaffen. Denn es gibt drei Faktoren, die für die Stemmerter im Abstiegskampf sprechen.

Von Heiner Gerull

An der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga sind seit Sonntag die Fronten geklärt. Borussia Emsdetten steht als Meister fest. Der SV Mesum begleitet den Champion als „Vize“ in die Westfalenliga. Als Tabellendritter folgt Aufsteiger TuS Altenberge, der auf bestem Wege ist, eine überragende Saison als „Best of the rest“, also als beste Mannschaft der Liga hinter den beiden Top-Teams, zu krönen. Richtig spannend hingegen gestaltet sich der Kampf um den Klassenerhalt. Und in dem hat der SV Burgsteinfurt die besten Karten.

Wer hätte das gedacht? Als die Burgsteinfurter vor etwas mehr als drei Wochen nach der 1:2-Niederlage bei der SG Borken wie begossene Pudel vom Platz schlichen, waren die Chancen auf den Klassenverbleib auf ein Minimum gesunken. Doch die jüngste Erfolgsserie mit drei Siegen aus drei Spielen brachten die Stemmerter wieder zurück ins Geschäft. Als Tabellenzwölfter haben sie drei Spieltage vor Saisonende wieder alles in eigener Hand, die Dinge zu ihren Gunsten zu regeln. Und es gibt einiges, was ein Happy End bei dieser Gratwanderung erwarten lässt.

In erster Linie ist es die jüngste sportliche Entwicklung, die die Mannen von Trainer Christoph Klein-Reesink nach drei Siegen in Serie mit breiter Brust in die verbleibenden drei Saisonspiele gehen lässt. Blickt man auf das Restprogramm, dann spricht der Umstand, dass der SVB zwei dieser drei Spiele zu Hause bestreiten darf, für den heimischen Landesligisten.

Und schließlich gibt es einen dritten Faktor, der am Ende den Ausschlag geben könnte: das nahezu ausgeglichene und damit vergleichsweise gute Torverhältnis der Burgsteinfurter (41:43 Tore) gegenüber der Konkurrenz aus Heiden (35:62), Werne (39:50) und Gemen (39:47).

Mit 31 Punkten hat der SVB nunmehr vier Zähler Vorsprung vor dem Vorletzten Viktoria Heiden. Sollten die Stemmerter aus den verbleibenden Heimspielen gegen den VfL Senden und der bereits als Absteiger feststehenden DJK Coesfeld sowie dem Auswärtsspiel beim SV Herbern auch nur ein Spiel noch gewinnen, müssten die Heidener schon ihre drei Partien bei der SG Borken und Preußen Lengerich sowie gegen den Werner SC allesamt gewinnen.

Der Werner SC belegt mit 29 Punkten den 14. und somit ersten Abstiegsplatz. Dass der Aufsteiger noch die beiden Abstiegskracher gegen Westfalia Gemen und bei Viktoria Heiden vor der Brust hat und zudem noch Meister Borussia Emsdetten empfängt, könnte den Stemmertern in die Karten spielen.

Westfalia Gemen hat wie der SVB 31 Punkte auf dem Konto, muss aber noch in Werne und Altenberge sowie gegen Preußen Lengerich antreten. Zwei Siege aus den verbleibenden drei Spielen würden dem SV Burgsteinfurt reichen, um den Klassenerhalt ganz sicher einzutüten.



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