Mi., 23.05.2018

Fußball: Kreisliga A Am Sonntag wird bei Germania Horstmar richtig gefeiert

Andre Rodine hat die Mannschaft in der Saison 2015/16 in der Bezirksliga von Thomas Fraundörfer übernommen und stieg mit ihr als Letzter ab. Jetzt ist der TuS Germania wieder da.

Andre Rodine hat die Mannschaft in der Saison 2015/16 in der Bezirksliga von Thomas Fraundörfer übernommen und stieg mit ihr als Letzter ab. Jetzt ist der TuS Germania wieder da. Foto: Jan Gudorf

Horstmar - 

Nach dem Sieg in St. Arnold haben die Fußballer des TuS Germania Horstmar die Nacht zum Tag gemacht. Wie und wo gefeiert wurde, erzählt Trainer Andre Rodine im Interview.

Von Günter Saborowski

Zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte hat es eine Mannschaft des TuS Germania Horstmar von 1910 geschafft, in die Bezirksliga aufzusteigen. Der erste Aufstieg datiert aus den 1970er Jahren, der zweite fand unter Trainer Christoph Klein-Reesink in der Spielzeit 2011/12 statt – und nun geht es mit Andre Rodine hoch in die Bezirksliga. Die Meistermannschaft bleibt bis auf wenige Ausnahmen zusammen. Daniel Klostermann geht zum SV Wilmsberg zurück, Daniel Kock zu Preußen Borghorst. Neu ins Team kommt Kevin Behn vom SV Burgsteinfurt. Aber, „wir schicken keinen wieder weg, wenn er bei uns spielen will“, sagt Fußballobmann Matthias Wernsmann.

Hallo, Herr Rodine? Wie geht‘s? Haben Sie noch ein Schützenfest zum Feiern gefunden?

Andre Rodine: Ja, tatsächlich. Einige der Jungs haben noch eines gefunden. Ich glaube in Darfeld irgendwo. Ich habe mich aber rechtzeitig verabschiedet. Bin ja schließlich auch nicht mehr der Jüngste.

Wo wurden denn sonst noch die Meisterschaft und der Aufstieg gefeiert?

Rodine: Erst in St. Arnold und später dann bei uns am Platz. Aber am Wochenende, wenn wir das letzte Heimspiel haben, werden wir noch einmal bei uns eine richtige Feier veranstalten. Die wird dann auch wohl etwas umfangreicher ausfallen.

Sie meinen, wenn das Nachbarschaftsderby gegen Westfalia Leer stattfindet, das Ihre Mannschaft in Leer mit 0:1 verloren hat.

Rodine: Richtig, aber die Mannschaft hat schon gesagt, dass sie das Derby nicht zwei Mal verlieren möchte. Ich denke, die Jungs werden sich entsprechend anstrengen.

Gab es jemanden, der sich am Montag besonders hervorgetan hat beim Feiern, ein Feierbiest sozusagen?

Rodine: Nein, das lief alles sehr kontrolliert ab. Dem ein oder anderen war allerdings schon eine Erleichterung anzumerken, Torsten Höing zum Beispiel. Er ist ja Horstmarer und unser Kapitän, und er wurde in letzter Zeit schon des Öfteren angesprochen, ob es denn nun klappen wird.

Das kann einen ganz schön unter Druck setzen.

Rodine: Genau. Deswegen war er auch ziemlich erleichtert, als es endlich feststand. Die Jungs haben immerhin Vereinsgeschichte geschrieben, da sie ja nun als dritter Aufsteiger beim TuS Germania feststehen.

Gab es nach den Feierlichkeiten am Pfingstmontag Ausfälle zu beklagen? Können am Sonntag alle Mann spielen?

Rodine: Ich hoffe, nicht. Heute ist wieder Training. Torsten Höing muss allerdings wegen der zehnten Gelben Karten pausieren, Jan Carvalho ist noch krankgeschrieben. Sven Sunke und Dennis Ünalir fallen ja schon länge Zeit aus.



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