Do., 24.05.2018

Fußball: Auf- und Absteig im Kreis Steinfurt Fußballkreis Steinfurt ändert seine Aufstiegsregelung kurzfristig

Staffelleiter Wilfried Helmer freut sich über Zuwachs in „seiner“ Kreisliga C.

Staffelleiter Wilfried Helmer freut sich über Zuwachs in „seiner“ Kreisliga C. Foto: Marc Brenzel

Kreis Steinfurt - 

Das hat es so noch nicht gegeben: Kurzfristig ändert der Fußballkreis Steinfurt seine Auf- und Abstiegsregelung auf Ebene der B- und C-Ligisten. Davon profitieren unter anderem die beiden Vizemeister der C-Liga-Staffeln.

Von Marc Brenzel

Der Vorstand des Fußballkreises Steinfurt hat kurzfristig beschlossen, die vor Saisonbeginn festgelegten Auf- und Abstiegsregelungen zu ändern. Diese Neuerungen betreffen den Aufstieg in die B-Ligen und den Abstieg in die C-Ligen.

„Diese Entscheidung dürfte auf den ersten Blick rechtlich umstritten sein. Weil dieser Beschluss aber nur Vorteile für die Beteiligten mit sich bringt, spricht nichts gegen seine Verwirklichung“, argumentiert Gerhard Rühlow, seines Zeichens Obmann des Fußballkreises.

Für die Kreisliga C steht bereits jetzt fest, dass aufgrund von vier Neuanmeldungen (Portugiesischer Verein Emsdetten, SF Gellendorf IV, Skiclub Rheine III und Fortuna Emsdetten III) zuzüglich der Absteiger aus der B-Liga minus der Aufsteiger in die B-Liga in der kommenden Saison 35 Teams im Einsatz sind. Und genau dieser Punkt hat Auswirkungen.

„Als vor sieben Jahren die Zahl des Mannschaften in den beiden B-Liga-Staffeln auf 15 reduziert wurde, war ausschließlich die zahlenmäßig schwache C-Liga der Grund. Die Mannschaften blieben zu oft an einem Wochenende ohne Einsatz. Dieses Argument ist nun verschwunden“, erklärt Rühlow.

Vor diesem Hintergrund hat der Fußballkreis nun beschlossen, ab der kommenden Saison die beiden B-Liga-Staffeln wieder mit jeweils 16 Mannschaften zu bestücken. Um diese Stärke zu erreichen, steigen neben den beiden Meistern (Borussia Emsdetten III, Germania Horstmar II) auch die beiden Vizemeister direkt auf. Dabei handelt es sich um GW Rheine III und Eintracht Rodde II). Das zunächst vorgesehene Aufstiegsspiel zwischen diesen beiden Formationen entfällt daher.

Darüber hinaus verringert sich die Zahl der Absteiger aus der Kreisliga B. Zu einem einzigen grundsätzlichen Absteiger kommt pro Steinfurter Bezirksliga-Absteiger ein weiterer hinzu. Stand der Dinge wären es vier. Folglich würde somit ein mögliches Entscheidungsspiel der beiden Drittletzten ersatzlos gestrichen und beide Mannschaften hätten die Klasse gesichert.

Sollte der Bezirksliga-Vizemeister SC Altenrheine über den Umweg „Aufstiegsrunde“ den Sprung in die Landesliga schaffen, hätte das keine Auswirkung auf die Zahl der Absteiger aus der Staffel 12. Um auf die gewünschte Sollstärke zu kommen, würde ein Verein aus einer anderen Staffel umgruppiert. Das teilte Rühlow gegenüber den Westfälischen Nachrichten mit.



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