Fr., 25.05.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Leerer wollen Spielverderber sein

Daniel Klostermann (r.) verlässt die Horstmarer in Richtung SV Wilmsberg II.

Daniel Klostermann (r.) verlässt die Horstmarer in Richtung SV Wilmsberg II. Foto: Jan Gudorf

Horstmar - 

Der TuS Germania Horstmar steht als Meister fest. Somit ist das erste große Ziel erreicht. Jetzt haben sich die Männer von Trainer Andre Rodine vorgenommen, den Lokalrivalen Westfalia Leer in die Knie zu zwingen. Im Hinspiel zog der Champion den Kürzeren, was er nicht auf sich sitzen lassen will.

Von Marc Brenzel

Besser können die Rahmenbedingungen für eine Meisterfeier gar nicht sein: Der TuS Germania Horstmar steht seit Pfingstmontag als Titelträger der A-Liga fest und empfängt am Sonntag sozusagen zur Krönungszeremonie den Lokalrivalen Westfalia Leer.

Wie das passende Rahmenprogramm aussieht, das weiß Trainer Andre Rodine nicht. Seine Baustelle ist eine andere, nämlich sein Team auf das Rückspiel gegen den Tabellenvierten einzustellen. „In Leer haben wir 0:1 verloren. Das wollen wir am Sonntag gerade­rücken. Wir möchten uns ja nicht nachsagen lassen, dass wir ausgerechnet in der Aufstiegssaison nicht gegen die Westfalia gewinnen konnten“, so Rodine.

Daniel Klostermann (zum SV Wilmsberg II), Daniel Kock (zu Preußen Borghorst) und Michael Schenkwald (Laufbahnende) sollen zum Abschluss mit Spielpraxis bedacht werden.

Fix ist, dass Tobias Buck die Germania zur neuen Saison verstärkt. Der vor allem auf den Außenbahnen verwendbare Akteur wechselt vom TuS Laer.

Die Gäste aus Leer reisen laut Trainer Thomas Overesch „wahrscheinlich wieder mit Sack und Pack“ an, um ihrer Mannschaft die größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Die Roten können die Aufgabe frei von jedem Druck angehen. „Im schlimmsten Fall beenden wir die Saison als Sechster, was auch so schon ein überragendes Ergebnis ist“, zieht Overesch vor seiner Truppe den Hut.

Am taktischen Konzept wollen die Leerer nicht feilen: gut gestaffelt stehen und bei Ballgewinn blitzschnell umschalten. „Das hat sich bewährt, warum sollen wir jetzt daran etwas ändern?“, hält Overesch an seiner Marschroute fest.

►  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Stadion am Borghorster Weg, Horstmar.



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