Do., 19.07.2018

Bezirksliga-Aufsteiger Germania Horstmar in der Vorbereitung Gekommen, um zu bleiben

Die Neuen beim TuS: (h.v.l.) Tobias Buck, Kevin Behn, Yannick Ruhoff und Philipp Wenking sowie (v.v.l.) Julius Schmieder, Dominik Chmieleck, Tim Mensing und Florian Herdt.

Die Neuen beim TuS: (h.v.l.) Tobias Buck, Kevin Behn, Yannick Ruhoff und Philipp Wenking sowie (v.v.l.) Julius Schmieder, Dominik Chmieleck, Tim Mensing und Florian Herdt. Foto: TuS Germania

Horstmar - 

Die Vorfreude auf die Bezirksliga ist bei den Fußballern des TuS Germania Horstmar riesengroß. Damit das „Abenteuer Bezirksliga“ nicht zu einem Rohrkrepierer wird, hat Germania seinen Kader gezielt ergänzt.

Von Heiner Gerull

Der Jubel über die bewerkstelligte Kreisliga-Meisterschaft ist verhallt. Jetzt wächst beim TuS Germania Horstmar die Vorfreude auf die neue Herausforderung in der Fußball-Bezirksliga. Gleichwohl gibt sich André Rodine keinerlei Illusionen hin. „Im kommenden Jahr gibt es vier Absteiger. Für uns heißt das, dass wir vier Mannschaften hinter uns lassen müssen. Das wird ein ganz dickes Brett, das wir zu bohren haben“, sagt der TuS-Trainer. Womit er zum Ausdruck bringt, dass der Klassenerhalt das primäre Ziel ist.

Tatsächlich kann es für den heimischen Aufsteiger vorrangig nur darum gehen, in der Liga zu bleiben. Eine Vorgabe, die angesichts der mit 17 Mannschaften bestückten Bezirksliga gleichermaßen realistisch wie anspruchsvoll ist. Erfahrungsgemäß werden Aufsteiger zum Saisonauftakt noch von Euphorie getragen. Wie viel Substanz in einer Mannschaft steckt, kristallisiert sich indes erst in den Herbst- und Wintermonaten heraus. Dann geht es ans Eingemachte.

Rodine weiß das. Deshalb hat er sich bei seinen Personalplanungen in der Sommerpause darum bemüht, „den Kader auf gewissen Positionen zu verbessern“, wie er sagt. Handlungsbedarf bestand in erster Linie im Angriff. Dort sieht er sein Team mit den im Winter beziehungsweise im Sommer hinzugestoßenen Heimkehrern Dennis und Kevin Behn sowie den bewährten Kräften Jannik Oldach, Daniel Smith und Steffen Exner inzwischen gut aufgestellt. Zumal er mit Tobias Buck noch einen vielseitig einsetzbaren Allrounder in der Hinterhand hat. „Tobias kann auf der rechten Außenbahn von Abwehr bis Angriff alle Positionen bekleiden“, weiß er um die Qualitäten des Neuzugangs vom TuS Laer. Weitere Optionen sind Dominik Chmieleck (kam vom 1. FC Oldenburg Ahaus) sowie die Youngster Yannick Ruhoff, Florian Herdt, Tim Mensing, Philipp Wenking, Benedikt Große-Scharmann und Julius Schmieder, die allesamt aus der eigenen Jugend nachrücken und nun im Seniorenbereich Tritt fassen wollen.

Hinsichtlich der taktischen Ausrichtung präferiert Rodine eine Vierer-Abwehrkette. Ob er davor mit einem oder mit zwei „Sechsern“ agieren wird, hängt auch vom jeweiligen Gegner ab. „Im Training vertiefen wir ein 4-1-4-1- und ein 4-2-3-1-Sytem“, gibt der Trainer einen Einblick in seine Überlegungen. Als dritte Alternative kann er sich auch ein klassisches 4-4-2 vorstellen.

Handfeste Rückschlüsse dürfte das erste Pflichtspiel am Freitag kommender Woche (27. Juli) liefern. Dann bestreitet Germania das Kreispokalspiel der erste Runde beim A-Ligisten Westfalia Leer.



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5917962?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686794%2F