Di., 24.07.2018

Münster--Triathlon war mal wieder ein Erlebnis Heimische Athleten mit zum Teil starken Leistungen

Zufrieden im Ziel: Die Athleten des Tri Teams Steinfurt.Die Teilnehmer von Marathon Steinfurt.Die Triathleten aus Nordwalde: Eddi Diepenbrock, Tanja Larssen, Markus Larssen, Josef Grond, Thomas Diepenbrock, Christoph Beenen und Kira Kahlich.

Zufrieden im Ziel: Die Athleten des Tri Teams Steinfurt.Die Teilnehmer von Marathon Steinfurt.Die Triathleten aus Nordwalde: Eddi Diepenbrock, Tanja Larssen, Markus Larssen, Josef Grond, Thomas Diepenbrock, Christoph Beenen und Kira Kahlich. Foto: mm

Steinfurt/Nordwalde - 

Brütende Hitze, viele Zuschauer, eine super Strecke: Der Münster-Triathlon kam bei den Athleten aus Steinfurt und Nordwalde gut an. Gut waren auch die Zeiten, die einige Triathleten dabei ablieferten.

Beim 11. Sparda-City-Triathlon in Münster waren zahlreiche Athleten der heimischen Vereine aus Steinfurt und Nordwalde mit am Start.

► Tri Team Steinfurt

Dominik Büning und Jonas Schlieckmann gingen auf der Olympischen Distanz (1,5/ 40/ 10) ins Rennen. Nach 29:07 min. verließ Schlieckmann vor Büning (32:21) das Wasser des Kreativkais und machte sich mit dem Rad auf die zwei jeweils 20 km langen Runden über den Albersloher Weg in Richtung Wolbeck und Angelmodde. Nach 57:02 min. parkte Schlieckmann sein Rennrad in der Wechselzone, und auch Büning legte mit einer Radzeit von genau einer Stunde eine starke Leistung an den Tag. Die zehn Kilometer finishte Schlieckmann nach 41:10 (Gesamt-18., Vierter M 35) und war nach 2:10:07 std. im Ziel. Büning benötigte für den Lauf 90 Sekunden länger und überquerte die Ziellinie nach 2:18:31 std. (12. AK M30).

Zeitgleich befanden sich Dörte Michels, Ralf Winking, Ortwin Lämke und Bernd Martens noch mitten im Wettkampfgeschehen der Volksdistanz (750/ 20/ 5). Im Wasser konnte Winking erneut seine Stärke ausspielen (7:02 min.), aber auch Michels war nach einer schnellen Schwimmzeit von 8:14 min. weit vorne im Frauenfeld anzutreffen. Alle vier absolvierten die Radrunde unter 35 Minuten. Nach 19:33 min. kam Winking beim Laufen mit einer Endzeit von 1:00:18 std. als Erster der Altersklasse (AK) M 45 (14. gesamt) ins Ziel, gefolgt von Michels (1:08:31 std.), die ihre Zeit aus dem Jahr 2016 um fast fünf Minuten verbesserte und so auf dem ersten Platz der W 55 stand.

Lämke überquerte nach einer Laufzeit von 23:20 min. nach 1:12 std. die Ziellinie und genoss dann gemeinsam mit Bernd Martens nach 1:16:17 std. ein wohlverdientes gekühltes Getränk im Athletenbereich.

► Marathon Steinfurt

Sechs Starter gingen auf die Olympische Distanz. Schnellster ST-Marathoni war Wolfgang Probst, der nach 29:56 min. das Wasser verließ und die 40 km Radstrecke in 57:22 min. absolvierte. Für den Lauf benötigte er 45:34 min. und kam mit einer Gesamtzeit von 2:16:29 std. auf Platz 41 in der Gesamtwertung und siegte in seiner AK M 50.

Es folgten: Torsten Wienefoet (30:54/ 57:19/ 47:57/gesamt: 2:19:28 std.), Platz elf M 35, Platz 48 gesamt; Daniel Kosakowski (30:42/ 1:03:07/ 45:31/ gesamt: 2:23:03), Platz fünf M 45, Platz 56 gesamt; Bernd Krude (37:06/ 1:01:28/ 48:18/ gesamt: 2:31:38), Platz 13 M 50, Platz 115 gesamt; Tom Köhler (35:59/ 1:06:26/ 49:29/ gesamt: 2:37:15), Platz 18 M 45, Platz 161 gesamt; Klaus Stephanblome (47:14/ 1:12:26/ 55:52/ gesamt: 3:01:01), Platz 53 M 50, Platz 292 gesamt.

Auf der Volksdistanz erreichte Björn Voß in 1:18:15 std. den 26. Platz in der M 45(270 gesamt).

► Northwood Runners

Bei den Nordwaldern erreichte Josef Grond mit einer Leistung von 1:14:45 (Schwimmen 13:26/ Rad 33:19/ Laufen 23:44) auf Platz 198 und damit ganz oben auf das erste Treppchen seiner Altersklasse (M 65). Nicht weit entfernt finishte Eddi Diepenbrock auf Platz 236. Mit einer Zeit von 1:16:32 (13:23/ 34:00/ 23:21), und damit fast zwei Minuten schneller als im Vorjahr, zeigten sich die Früchte seines Trainings. Mit seiner persönlichen Bestzeit im Schwimmen konnte Thomas Diepenbrock seine Schwächen im Radfahren etwas ausgleichen und brachte es in 1:18:36 (10:47/ 36:19/ 25:24) immerhin auf Platz 16 seiner Altersklasse (M 55). Dicht dahinter zeigte Tanja Larssen was in ihr steckt. Ohne sich ausreichend auf den Wettkampf vorbereiten zu können, hatte sie den Startplatz für einen kurzfristig ausgefallenen Laufkollegen übernommen und es mit einer Zeit von 1:18:50 (11:22/ 38:12/ 24:51) sogar auf den achten Platz ihrer Altersklasse geschafft. Die besonderen Wetterbedingungen mit 24 Grad im Wasser des Hafenbeckens und über 30 Grad in der Luft machten den Athleten deutlich zu schaffen. Allerdings schien dies Kira Kahlich nicht zu beeindrucken. Sie schaffte es in 1:22:16 (11:06/ 38:30/ 26:47) auf Platz 48 der Hauptklasse. Damit hat sie ihre Vorjahreszeit um sage und schreibe 13 Minuten verbessert.

Christoph Beenen zeigte wieder mal seine besondere Stärke – das Laufen. Als schnellster Läufer des angetretenen Teams finishte er in 1:22:32 (13:47/ 39:45/ 23:03) und erreichte damit Platz 43 seiner Altersklasse. Mit guten Leistungen im Schwimmen und Radfahren versprach Markus Laarsen einen vielversprechenden Wettkampf. Doch dann brach er bei der dritten Disziplin ein. Mit 1:29:03 (10:06/ 34:39/ 38:47) überquerte er die Ziellinie.



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