Mi., 25.07.2018

Steinfurter Stadtmeisterschaft: FC Galaxy fordert SV Wilmsberg Prozess der Mannschaftsfindung in heißer Phase

Im vergangenen Jahr erreichte Artur Wagenleitner (blaues Trikot) mit dem FC Galaxy ein 1:1-Remis gegen den SV Wilmsberg.

Im vergangenen Jahr erreichte Artur Wagenleitner (blaues Trikot) mit dem FC Galaxy ein 1:1-Remis gegen den SV Wilmsberg. Foto: Günter Saborowski

Steinfurt - 

Am dritten Tag der Steinfurter Fußball-Stadtmeisterschaften trifft der FC Galaxy auf den SV Wilmsberg. Der zwei Spielklassen höher angesiedelte Bezirksligist SVW ist Favorit. Das das muss nichts heißen. Im vergangenen Jahr rang der B-Ligist den Wilmsberger bei ähnlicher Rollenverteilung ein 1:1-Remis ab.

Von Heiner Gerull

Dritter Tag bei der Steinfurter Fußball-Stadtmeisterschaft: Wenn der FC Galaxy und der SV Wilmsberg am Donnerstag ab 19 Uhr im Borghorster Sportzentrum aufeinandertreffen, dann sind die Rollen klar verteilt: Bezirksligist SVW geht klar favorisiert in die Partie gegen den B-Ligisten. „Man sagt ja, dass zwei Tore pro Liga den Unterschied ausmachen“, sagt Galaxys Trainer Nelson Venancio. Was aber nicht heißt, dass der vermeintliche Außenseiter von vornherein die Flinte ins Korn wirft. Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Preußen Borghorst will Galaxy die Wilmsberger zumindest „etwas ärgern“, wie Venancio zu verstehen gibt.

Sicherlich wecken die prestigeträchtigen Derbys den Ehrgeiz der Protagonisten. Gleichwohl aber stehen hüben wie drüben andere Aspekte im Vordergrund. So kündigte Christof Brüggemann an, dass sein Aufgebot allenfalls 13 Spieler umfasst. Wären es mehr Akteure, wäre ihm die Belastung für jeden einzelnen nicht hoch genug. „Es sind nur noch zweieinhalb Wochen bis zum Saisonstart. Wir müssen uns wieder daran gewöhnen, über 90 Minuten auf einem gewissen Niveau zu spielen.“ Aus diesem Grund werden jene Spieler, die nicht in Borghorst sind, zeitgleich in Wilmsberg trainieren.

Auch Venancio lässt im Vorfeld anklingen, dass der Prozess der Mannschaftsfindung inzwischen eingeleitet worden sei. Deshalb ist zu erwarten, dass der B-Ligist ebenfalls in einer Grundformation antreten wird, die nur punktuell durch Personalwechsel verändert wird.

Dass es dennoch offene Planstellen gibt, lässt sich aus Brüggemanns Wechselspiel im Tor ableiten. Nachdem gegen den SV Burgsteinfurt Lukas Schröder den Kasten gehütet hatte, wird am Donnerstag Tim Schooß und im abschließenden Spiel gegen Preußen Borghorst am Samstag Frederik Teupen zwischen den Pfosten stehen. Darüber hinaus darf man gespannt sein, wie die Wilmsberger die Lücke in der Innenverteidigung schließen werden, die durch den Vereinswechsel von Steffen Köhler entstanden ist.



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