Fr., 10.08.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Metelener brennen auf den Start gegen Westfalia Leer

Für Matellia Metelens Spielertrainer Bertino Nacar (r.) steht fest: Für die Quälerei in der Vorbereitung soll sich seine Mannschaft am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Westfalia Leer belohnen.

Für Matellia Metelens Spielertrainer Bertino Nacar (r.) steht fest: Für die Quälerei in der Vorbereitung soll sich seine Mannschaft am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Westfalia Leer belohnen. Foto: Marc Brenzel

Metelen - 

Einen attraktiveren Auftaktgegner hätte es für den FC Matellia Metelen gar nicht geben können. Zum Saisonstart am Sonntag stellt sich Dauerrivale Westfalia Leer im Stadion an der Ochtruper Straße vor. Die Gäste könnten ein Problem bekommen, wenn ihre besten Kicker im Zeltlager bleiben müssen.

Von Marc Brenzel

Der erste Spieltag in der Kreisliga A führt gleich zwei Mannschaften zusammen, die seit Jahrzehnten eine intensive Rivalität pflegen. Am Sonntag wird die sportliche „Hassliebe“ neu entflammt, wenn sich im Stadion an der Ochtruper Straße der FC Matellia Metelen und der SV Westfalia Leer Auge in Auge gegenüberstehen.

„Wir haben am 3. Juli unsere Vorbereitung mit dem Ziel begonnen, am ersten Spieltag auf den Punkt fit zu sein. Damals wussten wir noch nicht, dass es gleich zum Auftakt zu so einem Kracher kommt. Als wir davon erfahren haben, dass es gegen Leer geht, war die Freude groß“, erklärt Metelens Spielertrainer Bertino Nacar. Für ihn ist sonnenklar: „Mit einem Sieg wollen wir uns nicht nur für die Quälerei in den vergangenen Wochen belohnen, sondern auch unseren treuen Fans etwas schenken.“

Da Bernd Weßeling in vorderster Reihe gesetzt ist, wird sich Nacar als hängende Spitze oder Außenangreifer aufstellen. Chancen auf einen Einsatz dürfen sich auch die beiden Youngster Lukas Laumann und David Wähning machen, die in der Vorbereitung Pluspunkte sammelten.

Eine „zwei minus bis drei plus“ gibt Thomas Overesch, Trainer der Leerer, seiner Truppe für die Leistung in der Sommervorbereitung. Aber das reicht Overesch noch nicht. Er fordert: „Am Sonntag müssen wir noch eine Schippe drauflegen – sonst wird das nichts.“

Der Gäste-Trainer hofft, dass seine Elf die Euphorie aus der Vorsaison konservieren konnte. Dass es erneut zu Platz vier reicht, bezweifelt Overesch: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt.“

Als Vorteil wertet der ehemalige Mesumer Westfalenligaspieler, dass sich seine Mannschaft nicht erst finden muss. Der Kader ist zusammengeblieben, folglich eingespielt.

Sorgenfrei ist der Übungsleiter aber nicht. Sechs Akteure – darunter auch Jannik Arning und Pascal Iger – sind mit der Westfalia-Jugendabteilung im Zeltlager. „Ich finde es ja super, dass sich die Jungs ehrenamtlich engagieren. Schön wäre es aber auch, wenn sie Sonntag Zeit für uns finden würden“, stiftet Overesch seine Jungs zum Ausbüxen an.

 



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