Mo., 03.09.2018

Neuzugang beim Bezirksligisten Nguile Inenguini verstärkt ab sofort TuS Germania Horstmar

Beim SuS Neuenkirchen war Hans Dimitri Nguile Inenguini, hier mit Trainer Tobias Wehmschulte, oftmals „Joker“. Jetzt versucht der Kameruner bei Germania Horstmar sein Glück.

Beim SuS Neuenkirchen war Hans Dimitri Nguile Inenguini, hier mit Trainer Tobias Wehmschulte, oftmals „Joker“. Jetzt versucht der Kameruner bei Germania Horstmar sein Glück.

Horstmar - 

Unverhofft kommt oft – getreu diesem Motto freut sich der TuS Germania Horstmar über einen Neuzugang aus Westafrika, der den heimischen Fußball-Bezirksligisten nach gelungenem Saisonstart noch ein Stückchen weiter nach vorne bringen könnte.

Von Heiner Gerull

Vier Saisonspiele und immer noch unbesiegt – beim Fußball-Bezirksligisten TuS Germania Horstmar läuft es derzeit rund. Die Zuversicht, dass das auch in den kommenden Wochen so bleibt, ist seit Sonntag noch ein bisschen größer geworden. Denn bei Germanias 1:1-Remis in Wolbeck kam erstmals Hans Dimitri Nguile Inenguini zu einem Kurzeinsatz.

Der Kameruner hatte sich in der Sommerpause beim Westfalenligisten SuS Neuenkirchen abgemeldet, um dann fristgerecht beim heimischen Bezirksliga-Aufsteiger anzuheuern. Trainer André Rodine macht keinen Hehl daraus, dass er diesen Zuwachs mit offenen Armen empfing: „Wir sind froh über jede Woche, die er bei uns ist.“

Nguile Inenguini kam gegen Ende des Jahres 2016 aus dem westafrikanischen Staat Kamerun nach Deutschland. Nachdem er die zweite Halbserie 2016/17 in Oer-Erkenschwick gespielt hatte, zog es ihn in die heimische Region, wo er zwischen Horstmar und Laer ansässig geworden ist. Zu Saisonbeginn 2017/18 schloss er sich dem Westfalenligisten SuS Neuenkirchen an, für den der 23-Jährige 13 Mal zum Einsatz gekommen war.

Nach seinem Abschied aus Neuenkirchen war der Kameruner zunächst Trainingsgast beim TuS Germania. „Dann hat er angefragt, ob er sich bei uns anmelden kann“, sagt Rodine. Dass Nguile Horstmar als sportliches Betätigungsfeld auswählte, hat auch pragmatische Gründe, denn zurzeit bemüht er sich, heimisch in der Region zu werden.

Nguile Inenguini ist etatmäßiger Defensiv-Allrounder, obwohl Rodine in ihm auch eine Art „Allzweckwaffe“ sieht. So bekleidete „Dimi“, wie er von seinen Teamgefährten genannt wird, bei seinem Debüt in Wolbeck den Part im Offensivbereich. „Er ist robust, schnell, und er hat einen guten Torabschluss“, bringt Rodine die Vorzüge seines Neulings auf den Punkt.

Gleichwohl weiß Germanias Trainer, dass der Kameruner Ambitionen hat, höherklassig spielen zu wollen. „Das nehmen wir in Kauf. Wenn er den Wunsch hat, sich einem anderen Verein anzuschließen, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen.“

Doch für höhere Aufgabe muss sich der 23-Jährige erst noch empfehlen. Die nächste Chance dazu erhält er vielleicht schon am Sonntag, wenn Germania Horstmar im brisanten Bezirksliga-Derby den SV Wilmsberg empfängt.



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