Di., 11.09.2018

Fußball: Frauen-Bezirksliga Shanice Lüttecke wird zur Altenberger Heldin

SG-Torschützin Maike Kreimer (l.) im Zweikampf mit Altenberges Lena Baldus.

SG-Torschützin Maike Kreimer (l.) im Zweikampf mit Altenberges Lena Baldus. Foto: Thomas Strack

Altenberge - 

Ein tolles Duell lieferten sich die Fußballerinnen des TuS Altenberge mit der SG Horstmar/Leer. Der Aufsteiger hinterließ dabei einen richtig guten Eindruck, doch am Ende setzte sich die größere Erfahrung des TuS durch. Daran hatte eine Einwechselspielerin einen großen Anteil.

Von Marc Brenzel

Einen offenen Schlagabtausch lieferten sich die Frauen des TuS Altenberge mit dem Bezirksliga-Neuling SG Horstmar/Leer. Nach 90 Minuten hatte das Heimteam mit 2:1 (1:1) die Nase vorne.

Zu Beginn schien es ein bisschen so, als hätte der TuS die 120 Pokalminuten vom Mittwoch (2:1 bei der SG Selm/Südkirchen) noch in den Knochen. Die Gäste bestimmten das Geschehen und machten mit ihren schnellen Stürmerinnen viel Dampf. Die logische Konsequenz war, dass Maike Kreimer nach Vorarbeit von Sina Frahling das 1:0 für den Aufsteiger erzielte (12.).

Die SG musste sich danach den Vorwurf gefallen lassen, nicht mehr aus ihren Chancen (Frahling/Johanna Terkuhlen) gemacht zu haben. Stattdessen wachten die Altenbergerinnen auf. Einen schönen Spielzug über Isabel Kannenbrock und Sharleen Lüttecke veredelte Pauline Schengber mit dem Ausgleich (25.). Von da an hatte der TuS etwas Oberwasser, musste aber stets auf der Hut vor den gefährlichen Kontern des Gegners sein.

„In der zweiten Halbzeit habe ich leichte Vorteile für uns gesehen“, kommentierte Hans-Jürgen Albrecht den Spielverlauf. Daraus wollte der TuS-Coach Kapital schlagen und wechselte offensiv: Für Innenverteidigerin Fabienne Westerholt kam Angreiferin Shanice Lüttecke. Die Stürmerin freundete sich mit der Jokerrolle an und erzielte nach Zuspiel von Schengber den späten 2:1-Siegtreffer (80.).

„Schade, für uns saß mehr drin“, trauerte SG-Trainer Stefan Schwarthoff den ausgelassenen Chancen in beiden Abschnitten nach. Ein verbales Schulterklopfen bekam er vom Gegner. „Horstmar/Leer ist schon eine richtig gute Mannschaft“, befand Albrecht nach dem Schlusspfiff.



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