Bezirksliga: Horstmar in Altenrheine
Enges Gelände und emotionale Fans

Horstmar -

Auf den TuS Germania wartet beim SC Altenrheine am Kanal ein emotinales Publikum, dass seine Mannschaft immer bis zur letzten Minuten unterstützt.

Freitag, 16.11.2018, 12:54 Uhr aktualisiert: 18.11.2018, 19:14 Uhr
Tobias Buck (l.) hat seine Verletzung auskuriert und kann am Sonntag in Altenrheine wieder zum Einsatz kommen.
Tobias Buck (l.) hat seine Verletzung auskuriert und kann am Sonntag in Altenrheine wieder zum Einsatz kommen. Foto: Günter Saborowski

Wer Altenrheines Trainer Daniel Apke ein wenig kennt, der weiß, dass den Coach des SCA die jüngste 2:4-Niederlage in Wettringen kräftig aufs Gemüt geschlagen sein dürfte. 1:1 zur Pause, nach dem Wechsel zwei schnelle Gegentore – und schon waren die Punkte perdü.

Keiner weiß das besser als Horstmars André Rodine, der sich mit seiner Mannschaft diese Begegnung angeschaut und analysiert hat. „Altenrheine ist eine körperlich sehr robuste Mannschaft, die allerdings Probleme mit Gegnern hat, die kompakt stehen und ihnen wenig Räume lassen“, sagt Rodine. Daher sei schnelles Umschalten und mit Tempo nach vorne das probate Mittel, um „aus Altenrheine was mitnehmen zu können“, so der Horstmarer Trainer.

Dabei muss jedoch eines immer berücksichtigt werden: Der Platz am Kanal ist sehr zuschauerfreundlich, denn die stehen quasi direkt an der Seitenauslinie. Zudem sind die Fans des SCA sehr emotional und gehen bei den Spielen immer voll mit. Zahlreich sind sie eh. Da muss ein Gegner schon einen kühlen Kopf bewahren und darf nicht schon vor dem Anpfiff das Flattern bekommen.

Ob das für den Tabellenneunten zum Problem werden kann, wird sich am Sonntag zeigen. „Wir haben bislang erst zwei Mal gegen Altenrheine gespielt. Das ist aber schon eine Weile her“, erinnert sich Horstmars Übungsleiter dunkel, dass die Bilanz mit zwei Niederlagen nicht gut ausgefallen ist. An das Drumherum könne er sich allerdings noch recht gut entsinnen und wisse den Gegner in dieser Hinsicht einzuschätzen.

Ein großer Vorteil des TuS Germania könnte dabei sein, dass in Bestbesetzung gespielt werden kann. Nur Timo Lindstrot fehlt noch.

 

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