Interview mit dem Trainer vom TuS Laer
Ron Konermann: „Wir können uns noch ein Stück verbessern“

Laer -

Ron Konermann geht im Sommer 2019 in sein zweites Trainer-Jahr beim TuS Laer 08. Die Gründe, weshalb er sich für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit entschied, sind vielschichtig.

Montag, 26.11.2018, 14:52 Uhr aktualisiert: 26.11.2018, 15:08 Uhr
Trainer Ron Konermann sieht noch Entwicklungspotenzial beim TuS Laer 08. Das gab den Ausschlag, für eine weitere Saison beim heimischen A-Ligisten zu bleiben.
Trainer Ron Konermann sieht noch Entwicklungspotenzial beim TuS Laer 08. Das gab den Ausschlag, für eine weitere Saison beim heimischen A-Ligisten zu bleiben. Foto: Marc Brenzel

Ende des vergangenen Jahres war das Schiff des TuS Laer kurzzeitig ins Schlingern geraten. Die Wogen haben sich längst geglättet. Seit dem 1. Juli, als Ron Konermann das Steuer übernahm, gleitet das Boot wieder in ruhigen Bahnen. Der TuS befindet sich in der Kreisliga A auf einem soliden siebten Tabellenplatz. Jetzt hat der Fußballtrainer für eine weitere Saison in Laer zugesagt. Unser Redaktionsmitglied Heiner Gerull unterhielt sich mit dem Coach, der 2019 in sein zweites Trainerjahr beim TuS geht.

Wann ist die Entscheidung gefallen, dass Sie bleiben?

Ron Konermann: So circa vor einer Woche. Wir, das heißt, unser Co-Trainer Wim Bozelie und ich, sowie der Vorstand haben sich zusammengesetzt, und dann sind wir auch schnell übereingekommen.

Welche Gründe waren für Sie ausschlaggebend, ins zweite Jahr beim TuS zu gehen?

Konermann: Weil das erste Jahr sehr positiv gelaufen ist und mir die Arbeit großen Spaß macht, weil die Mannschaft sehr gut mitzieht. Das gibt mir die Perspektive, dass wir uns kontinuierlich verbessern können. Deshalb fiel die Entscheidung relativ schnell, dass ich noch ein Jahr dranhängen werde.

War Ihre Zusage an die Bedingung geknüpft, dass Spieler wie Kevin Botella, Lukas Eissing, Nico Stippel und Leon Konermann bleiben?

Konermann: Nein, ich habe zuerst meine Entscheidung getroffen, hier zu verlängern. Erst danach kann man mit den Spielern sprechen, ob sie bleiben. In diesen Gesprächen hat sich herausgestellt, dass sie Lust haben, sich hier noch ein Stück weiterzuentwickeln. Aber daran allein war meine Entscheidung nicht gekoppelt, sondern eher daran, dass das gesamte Paket stimmt.

Das heißt, Sie sehen eine Perspektive beim TuS Laer.

Konermann: Ja, genau. Die positive Entwicklung der jungen Spieler stimmt mich zuversichtlich, dass wir mit zunehmender Erfahrung auch qualitativ ein Stück besser werden.

Gibt Ihnen dieser Trend Hoffnung, dass der TuS mittelfristig in Richtung Bezirksliga schielen kann?

Konermann: Prinzipiell will ich nicht ausschließen, dass wir im nächsten Jahr einen Sprung nach oben machen können. Dieses Jahr ist ein Findungsjahr. Perspektivisch glaube ich, dass wir uns noch ein Stück verbessern können. Ich will das aber nicht vom Tabellenplatz abhängig machen. Primär gilt es, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Wenn das gelingt, dann kommt alles andere von ganz alleine.

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