Fußball: Bezirksliga 12
Der SV Wilmsberg nimmt Angriff auf die Spitze

Borghorst -

Noch vor wenigen Wochen befand sich der SV Wilmsberg im breiten Feld der erweiterten Spitzengruppe. Sollten die Piggen am Donnerstagabend bei Teuto Riesenbeck gewinnen, wäre ein Rollentausch vollzogen: Aus dem Verfolger wäre plötzlich der Gejagte geworden.

Mittwoch, 28.11.2018, 16:26 Uhr aktualisiert: 29.11.2018, 14:30 Uhr
Daniel Groll (am Ball) bläst dem SV Wilmsberg heute Abend bei Teuto Riesenbeck zum Angriff auf die Tabellenspitze.
Daniel Groll (am Ball) bläst dem SV Wilmsberg heute Abend bei Teuto Riesenbeck zum Angriff auf die Tabellenspitze. Foto: Thomas Strack

Noch vor wenigen Wochen war der SV Wilmsberg eine von mehreren Mannschaften, die sich hinter dem scheinbar unverwundbaren Spitzenreiter SV Burgsteinfurt in beträchtlichem Abstand in der Verfolgergruppe tummelten. Doch wie schnelllebig Fußball ist, offenbart sich auch in der Bezirksliga. Sollten die Piggen ihr vorgezogenes Punktspiel beim SV Teuto Riesenbeck am Donnerstagabend gewinnen, wären sie – zumindest bis Samstag – neuer Spitzenreiter, und der einstige Verfolger wäre plötzlich der Gejagte.

„Diese Spannung tut der Bezirksliga gut. Ich gehe davon aus, dass auch noch andere Vereine, etwa der SC Altenrheine, nach vorne vorstoßen könnten“, lautet die Einschätzung von Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann. Dass sich auch sein Team in diesen erlauchten Kreis der potenziellen Titelaspiranten einreiht, ist ein Beleg für die starke erste Halbserie, die die Piggen bislang absolviert haben.

Diesen guten Eindruck wollen sie in den verbleibenden zwei ausstehenden Meisterschaftsspielen in Riesenbeck sowie gegen die SG Telgte bestätigen. Sechs Punkte, so das erklärte Ziel, wollen die Wilmsberger bis zum Anbruch der Winterpause noch einfahren. Der Anfang soll in Riesenbeck gemacht werden.

Wobei sich Brüggemann darauf einstellt, auf einen Gegner zu treffen, „der nach dem Sieg in Burgsteinfurt sicherlich mit einem gesunden Selbstvertrauen auflaufen wird.“ Nicht nur deshalb geht der Coach davon aus, dass sich die Punkte bei der physisch starken Riesenbecker Mannschaft nicht im Vorbeigehen einfahren lassen. Diese Erfahrungen machten die Piggen schon im Hinspiel, als sie über ein 1:1 nicht hinauskamen.

Dennoch sieht der Trainer gute Voraussetzungen. „Wir spielen auf Kunstrasen. Da lassen sich technische Fertigkeiten besser umsetzen als auf holprigem Rasen.“ Zudem speist sich Brüggemanns Zuversicht aus dem Umstand, dass er bis auf den privat verhinderten Diogo Maia Rego aus dem Vollen schöpfen kann.

 

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