Fußball: Kreisliga A
Westfalia Leer will Matellia Metelen auf Distanz halten

Horstmar-Leer -

Das Derby zwischen Westfalia Leer und Matellia Metelen steht unter brisanten Vorzeichen. Für beide Kontrahenten lautet das Motto: „Verlieren verboten.“ Gastgeber Westfalia scheint etwas bessere Karten zu haben – doch auch im Fußball trügt mitunter der Schein.

Freitag, 30.11.2018, 15:04 Uhr aktualisiert: 02.12.2018, 13:38 Uhr
Trifft Westfalias Angreifer Max Joormann (li.) auch wie beim 2:2 im Hinspiel ins Schwarze?
Trifft Leers Angreifer Max Joormann (li.) auch wie beim 2:2 im Hinspiel ins Schwarze? Foto: Mark Brenzel

Westfalia Leer gegen Matellia Metelen – es ist das Duell des Tabellenzehnten gegen das Schlusslicht. „Wenn man auf die Tabelle blickt, dann weiß jeder, was auf dem Spiel steht“, verrät Bertino Nacar kein Geheimnis.

Im besonderen Maße gilt diese Einschätzung für Nacars Mannschaft, den FC Matellia. Im Falle einer Niederlage würde sich die Lage sicherlich weiter zuspitzen. Denn mit jedem weiteren Misserfolg schwindet die Hoffnung, dass es der Matellia – ähnlich wie in den Jahren zuvor – gelingt, mit einem Kraftakt in der Rückrunde noch den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Doch einiges deutet darauf hin, als sollte dieses Szenario auch in der laufenden Saison ein Thema werden.

Deshalb hofft Nacar, dass es bis zum Anbruch der Winterpause gelingt, wenigstens die rote Laterne weiterzureichen. „Wenn man als Tabellenletzter ins neue Jahr geht, dann ist das schon eine Bürde. Keiner von uns hat Lust, sich damit zu beschäftigen. Wir werden definitiv alles dafür geben, uns aus dieser Lage zu befreien.“

Im Vergleich zu den Metelenern kann die Westfalia ein Stück gelassener ins Derby gehen. Allerdings sind die 20 bislang erreichten Punkte längst noch kein Ruhekissen, wie auch Leers Trainer Thomas Overesch weiß: „Wir wollen den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern, ihn wenigstens aber so halten, wie er im Moment ist.“ Was nichts anders heißt, dass Westfalia drei Punkte ins Visier nimmt. Die hätten es nach Ansicht des Coaches schon im Hinspiel sein können, „allerdings haben wir beim 2:2 die Anfangsphase etwas verschlafen.“ Keine Frage, dass Overesch seine Schützlinge in die Pflicht nimmt, es diesmal besser zu machen. Personell schöpft er aus dem Vollen.

Seinem Pendant Nacar ist solch eine komfortable Ausgangslage nicht vergönnt, denn mit Max Prantler, Bernd Weßeling und Lukas Kippelt muss Matellia gleich auf drei Leistungsträger verzichten. „Das aber darf keine Rolle spielen. Wer letztlich aufläuft, ist egal, denn wir müssen es als Mannschaft richten“, sagt Nacar und betont zugleich, „dass es fußballerisch sicherlich kein Leckerbissen wird.“

 

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