Fr., 14.12.2018

Fußball: Bezirksliga 12 Von wegen Preußens Gloria – Germania Horstmars Gegner steckt im Keller

Sebastian Wehrmann steht den Germanen m Auswärtsspiel in Lengerich wieder zur Verfügung.

Sebastian Wehrmann steht den Germanen m Auswärtsspiel in Lengerich wieder zur Verfügung. Foto: Thomas Strack

Horstmar - 

Einmal müssen die Horstmarer Fußballer noch ran, dann ist Weihnachten – oder besser gesagt: Die Winterpause beginnt. Gegner ist am Sonntag auswärts der Tabellenletzte Preußen Lengerich. Die Germanen haben sich fest vorgenommen, sich mit einem guten Eindruck aus einem für sie sehr ereignisreichen Jahr zu verabschieden.

Von Marc Brenzel

Ein ereignisreiches Jahr klingt für die Horstmarer am Sonntag mit dem Gastspiel bei Preußen Lengerich aus. Beim Tabellenletzten gilt es für Germanen, weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern. Ein Sieg würde zudem die Gespräche mit dem aktuellen Kader sowie potenziellen Neuzugängen im Hinblick auf die kommende Saison erleichtern.

„Wir haben da noch nichts zu vermelden – aber vielleicht kommt noch was vor Weihnachten, eventuell zwischen den Feiertagen oder im neuen Jahr“, möchte sich Coach Andre Rodine noch nicht dazu äußern, in wie weit die Trainerfrage und andere personelle Geschichten schon geklärt sind. Erstmal stehe sowieso die Partie in Lengerich im Vordergrund, so der Übungsleiter.

Da Torsten Höing, Sebastian Wehrmann und Dominik Kortehaneberg wieder zur Verfügung stehen, hat sich die Personallage beim TuS im Vergleich zur Vorwoche entspannt. Und das trotz der Sperre von Hans Inenguini und dem möglichen Ausfall von Dennis Behn (Prellung, Bänderdehnung).

Die Lengericher, einst Oberligist und im Sommer aus der Landesliga abgestiegen, haben gerade einmal neu Punkte gesammelt – elf weniger als die Horstmarer. Trotzdem verweigert Rodine die Favoritenrolle: „Da ist alles offen. Aber wenn wir vom Kopf her von Beginn an voll da sind, stehen unsere Chancen nicht schlecht.“

Über genug Körner, den letzten Auftritt in 2018 positiv zu gestalten, sollten die Germanen laut ihres Trainers verfügen. „Dafür haben wir ja schließlich die Grundlagen gelegt. Doch wenn nach der Partie am Sonntag die Winterpause beginnt, dann ist das auch gut so. Schließlich mussten wir in der Rückrunde in allen Spielen an unsere Leistungsgrenzen gehen“, freut sich Rodine schon auf die Ruhe.

 



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6257176?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686794%2F