Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Bertino Nacar hört im Sommer beim FC Matellia Metelen auf

Metelen -

Beim Fußball-A-Ligisten Matellia Metelen sitzt in der Saison 2019/20 ein neuer Trainer auf der Bank. Der bisherige Amtsinhaber Bertino Nacar teilte dem Verein jetzt mit, nicht für eine weitere Spielzeit zur Verfügung zu stehen.

Mittwoch, 02.01.2019, 14:55 Uhr aktualisiert: 03.01.2019, 15:22 Uhr
Bertino Nacar (M.) arbeiten nur noch bis zum Saisonende bei der Matellia weiter. Das teilten der Spielertrainer und sein Co dem Matellia-Vorstand jetzt mit.
Bertino Nacar (M.) arbeiten nur noch bis zum Saisonende bei der Matellia weiter. Das teilten der Spielertrainer und sein Co dem Matellia-Vorstand jetzt mit. Foto: Thomas Strack

Beim FC Matellia Metelen hat die Trainersuche begonnen. Der Grund: Bertino Nacar wird dem Verein aus der Vechtegemeinde nicht über die laufende Saison hinaus zur Verfügung stehen. Diesen Entschluss teilte der Spielertrainer dem Abteilungsvorstand jetzt mit. Zudem hört im Juni auch Nacars Assistent Oliver Fliss auf.

„Das ist sehr schade, wir hätten gerne mit Bertino weiter gearbeitet“, erklärt Daniel Grave, seines Zeichens Senioren-Obmann des A-Liga-Schlusslichts. Man werde sich jetzt nach geeigneten Kandidaten für eine Nachfolge umsehen, kündigte Grave an. „Es muss nicht zwingend ein Spielertrainer sein“, stellte das Vorstandsmitglied in Aussicht. In den vergangenen Jahren war das stets das favorisierte Metelener Modell.

Nacar will seinen Entschluss nicht als „Entscheidung gegen die Matellia“ verstanden wissen. „Der Fußball hat bei mir so viele Jahre eine ganz große Rolle gespielt. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, mal eine Ruhepause einzulegen“, begründete der 29-Jährige, der einst in Meppen, Nordhorn und Neuenkirchen höherklassig unterwegs war.

Ob Nacar seine Fußballschuhe ab Juni nur vorrübergehend in der Tasche lässt oder sie ganz an den Nagel hängt, darauf will sich der Speditionskaufmann jedoch nicht festlegen: „Fußball ist für mich eine Art Droge, von der man nicht so schnell loskommt. Bei sehr interessanten Anfragen – sei es als Trainer oder als Spieler – würde ich mir das anhören.“ Aktuell gäbe es keine Angebote anderer Vereine, versicherte der gebürtige Kölner.

Der Metelener Spielertrainer machte deutlich, bis zum Abpfiff des letzten Saisonspiels alles zu geben, um den Klassenerhalt zu schaffen: „Das bin ich der Matellia schuldig. Der Verein hat mir trotz meiner jungen Jahre die Gelegenheit gegeben, als Trainer erste Erfahrungen zu sammeln. Dafür bin ich sehr dankbar.“

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