Fußball: Kreisliga A
Overesch-Team auf solidem Kurs

Horstmar-Leer -

Westfalia Leer spielt nun schon im sechsten Jahr nach dem Wiederaufstieg in der Kreisliga A. Zur Saisonhalbzeit deutet einiges darauf hin, als sollte der Club auch in der kommenden Serie im Kreisliga-Oberhaus vertreten sein.

Freitag, 18.01.2019, 15:22 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 15:26 Uhr
Chapeau, Jannik Arning! Mit zwölf erzielten Treffern behauptet sich Westfalias Goalgetter in der Spitzengruppe der A-Liga-Torjägerliste.
Chapeau, Jannik Arning! Mit zwölf erzielten Treffern behauptet sich Westfalias Goalgetter in der Spitzengruppe der A-Liga-Torjägerliste. Foto: Marc Brenzel

Nunmehr im sechsten Jahr spielt Westfalia Leer in der Kreisliga A. Noch ist fast die gesamte Rückrunde zu absolvieren, doch einiges deutet darauf hin, als sollte der Tabellenzehnte auch in der kommenden Saison dem Kreisliga-Oberhaus angehören.

So weit will sich Trainer Thomas Overesch zwar nicht aus dem Fenster lehnen. Gleichwohl zieht er ein positives Zwischenfazit: „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, auch wenn der eine oder andere Punkt mehr dringewesen wäre.“ Was Overeschs Schützlinge im ersten Halbjahr der laufenden Serie abgeliefert haben, lässt sich mit einem Adjektiv treffend beschreiben: solide. Mit 21 Punkten und der ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen, sechs Unentschieden und fünf Niederlagen ist der Club aus dem 2300 Einwohner zählenden Stadtteil von Horstmar tabellarisch zwar noch nicht ganz aus dem Schneider.

Da jedoch auch die Heim- und Auswärtsbilanz ausgeglichen sind, spricht bei einem Vorsprung von derzeit sieben Punkten auf den ersten Abstiegsplatz vieles dafür, dass die Westfalia auch in der kommenden Saison Bestandteil des Kreisliga-Oberhauses sein wird. Es wäre die siebte Saison in Serie. „Für solch einen kleinen Verein, der nur mit eigenen Leuten spielt, ist das sicherlich ein vorzeigbares Ergebnis“, lautet Overeschs Einschätzung. Westfalia spielte schon bis 2005/06 in der A-Liga. Am Saisonende stieg der Club als abgeschlagener Tabellenletzter jedoch ab und gehörte sieben Jahre der B-Liga an, ehe im Sommer 2013 die Rückkehr in die Kreisliga A gefeiert wurde.

Stabilität lassen die Ergebnisse vermuten, bei denen es im bisherigen Saisonverlauf – sieht man von der 0:5-Niederlage bei der U 23 des FC Eintracht Rheine und dem 2:6 gegen den TuS Laer einmal ab – kaum Ausreißer gab. Der höchste Saisonsieg datiert vom 30. September, als Westfalia die „Zweite“ von Emsdetten 05 mit 4:0 aus dem Stadion am Leerbach schoss.

Apropos Tore – damit geizte die Leerer nicht, trafen sie in 16 Spielen schon 33 Mal ins Schwarze. Dabei vermochte sich Jannik Arning besonders in Szene zu setzen. Der Goalgetter hat bereits zwölf Treffer auf seinem Konto, womit er hinter dem Nordwalder Marvin Bingold und dem Langenhorster Christian Holtmann (beide 15 Treffer) sowie Amisia Rheines Kevin Drees (14) Platz vier der Torschützenliste behauptet. „Angesichts seiner geballten Präsenz ist es nicht leicht, gegen ihn zu verteidigen“, bringt Overesch, für den die kommende Saison die vierte bei der Westfalia sein wird, die Vorzüge seines torgefährlichen Angreifers auf den Punkt.

Bis zum siebten Spieltag musste der Club auf das erste Erfolgserlebnis warten, das am 23. September mit dem 2:0 bei Eintracht Rodde eingefahren wurde. Allerdings relativiert sich diese Serie angesichts des hammerhartes Auftaktprogramms, bei dem die Leerer immerhin den Top-Teams SuS Neuenkirchen II (2:2) und 1. FC Nordwalde (1:1) jeweils einen Punkt abknöpften. In die Restrunde geht Overesch mit einer klaren Vorstellung: „Aus den ersten Spielen wollen wir mehr Punkte holen als in der Hinrunde.“

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