Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Matellia Metelen: Bei „Nordlicht“ Thomas Dauwe juckt es wieder

Metelen -

Beim Fußball-A-Ligisten FC Matellia Metelen läuft das Modell „Spielertrainer“ im Sommer aus. Nachdem zuletzt Dirk Koralewski, Markus Pels, Matthias Kappelhoff, Julius Vehoff und Bertino Nacar auch aktiv in das Geschehen eingegriffen haben, bleibt Thomas Dauwe an der Seitenlinie. Gesucht wird noch ein Nebenmann, der eigentlich viel mehr als das sein soll.

Mittwoch, 23.01.2019, 11:52 Uhr
Thomas Dauwe (l.) freut sich schon darauf, wieder in das Trainergeschäft einzusteigen.
Thomas Dauwe (l.) freut sich schon darauf, wieder in das Trainergeschäft einzusteigen. Foto: Emsdettener Volkszeitung

Am Wochenende haben die Verantwortlichen des A-Ligisten Matellia Metelen den Trainer für die Saison 2019/20 vorgestellt: Thomas Dauwe ist ab Sommer der neue Mann am sportlichen Ruder.

Der 53-Jährige kommt aus der Nachbarschaft – genauer gesagt aus Horstmar. Nachdem er gemeinsam mit Helge Wolff Borussia Emsdetten 2016 aus der Bezirks- in die Landesliga geführt hatte, nahm sich der Bankkaufmann eine fußballerische Pause. „Ich habe mich in der letzten Zeit immer mehr mit Gedanken beschäftigt, wieder was zu machen. Es juckt wieder, es hat eigentlich immer gejuckt. Dass es aber jetzt so schnell gehen würde, kam für mich schon überraschend“, berichtet Dauwe.

Nachdem sich Vorstand und Coach in Gesprächen beschnuppert und ausgetauscht hatten, stand für Dauwe fest, dass er das Metelener Angebot annimmt – und zwar auch im Falle eines Abstiegs in die B-Liga.

„Ich habe in Metelen immer gerne gespielt, da war stets was los. Das ist ein gut geführter Verein“, so Dauwe, der für ein Jahr zugesagt hat. Sollte die Matellia den Klassenerhalt schaffen, so würde der neue Coach in der Folgesaison „sportlich wieder mehr nach Norden gucken“ wollen. Aber auch das Worst-Case-Szenario spielt der Übungsleiter durch. In diesem Fall könne nur der Wiederaufstieg das Ziel sein. Die Matellia gehöre einfach in das Kreisoberhaus.

Noch nicht abgeschlossen ist Dauwes Suche nach einem Assistenten, der diese Rolle gerne auch als spielender Co-Trainer ausfüllen könne. „Das ist eine ganz wichtige Personalie für mich. Ein Co-Trainer ist für mich kein Hütchenaufsteller, sondern mein erster Ansprechpartner. Er muss mein Verständnis und meine Einstellung haben. Da kann der Trichter schon schmaler werden“, betont Dauwe, der seine eigene Laufbahn als Coach als Spielertrainer in Holtwick begann. Weitere Stationen waren Arminia Ochtrup, Westfalia Leer, Westfalia Bilk und eben Borussia Emsdetten.

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