Fußball: Testspiel
SV Burgsteinfurt gegen TuS Altenberge 1:1

Burgsteinfurt/Altenberge -

Das Ergebnis des Testspiels zwischen dem SV Burgsteinfurt und dem TuS Altenberge war für beide Trainer zweitrangig. Wichtiger war ihnen vielmehr, neue Erkenntnisse zu sammeln, und die gab es auf beiden Seiten.

Mittwoch, 30.01.2019, 15:52 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 15:26 Uhr
Burgsteinfurts Kapitän Thomas Artmann (Mi.) wird in dieser Szene von den beiden Altenberger Youngstern Asdren Haliti (li.) und Simon Gerdes bedrängt.
Burgsteinfurts Kapitän Thomas Artmann (Mi.) wird in dieser Szene von den beiden Altenberger Youngstern Asdren Haliti (li.) und Simon Gerdes bedrängt. Foto: Thomas Strack

1:1 (1:0) trennte sich am Dienstagabend Bezirksligist SV Burgsteinfurt vom Landesligisten TuS Altenberge in einem Vorbereitungsspiel, in dem am Ende hüben wie drüben die positiven Erkenntnisse überwogen.

„Es war ein sehr guter Test. Vor allem mit der in der ersten Halbzeit gezeigten Leistung war ich sehr zufrieden“, befand SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink. Seine Einschätzung war insofern deckungsgleich mit der seines Altenberger Kollegen Florian Reckels, weil der seine Mannschaft im zweiten Durchgang stärker und entschlossener sah als im ersten.

Gastgeber SVB ging auf gut bespielbarem Kunstrasen in der 44. Minute in Führung, als Lars Kormann für Kai Hintelmann auflegte, der Altenberges Keeper Marc Wenning-Künne aus kurzer Distanz überwand. Christian Hölker sorgte mit dem Treffer zum 1:1-Ausgleich in der 79. Minute für den insgesamt leistungsgerechten Endstand.

Beide Teams nutzten den Test, um allen aufgebotenen Akteuren Praxis zu vermitteln. Beim SV Burgsteinfurt gab der gerade vom FC Eintracht Rheine zum SVB hinzugestoßene Philipp Brüggemeyer sein Debüt. Er kam an der Seite von Jens Hauptmeier in der Innenverteidigung zum Zuge. Brüggemeyer trat mit einer Gastspielgenehmigung an, weil die Passangelegenheiten beim Westdeutschen Fußballverband in Duisburg noch nicht geregelt sind.

Der 30-Jährige war aber nicht der einzige Neuling, der aufseiten der Stemmerter auflief. So schickte Klein-Reesink in der zweiten Halbzeit mit Abraham Negash einen Akteur aufs Feld, der zuletzt Trainingsgast beim SVB war. Negash kam als Flüchtling aus dem nordostafrikanischen Staat Eritrea nach Deutschland, wo er zunächst in Mecklenburg-Vorpommern ansässig wurde. Dort hatte der Mittelfeldspieler für den Verbandsligisten TSV 1860 Stralsund in der Hinrunde acht Meisterschaftsspiele absolviert.

Jetzt zog es ihn nach Emsdetten, seinen derzeitigen Wohnort. Nach einigen Trainingseinheiten beim Westfalenligisten SV Borussia vermittelte ihn Trainer Roland Westers nach Burgsteinfurt. Negash vermochte Coach Klein-Reesink offensichtlich zu überzeugen: „Wir werden Abraham behalten, auch weil er auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist.“

Über personelle Alternativen durfte sich am Dienstag aber auch Florian Reckels freuen, denn mit Außenstürmer Simon Gerdes und Mittelfeldspieler Asdren Haliti kamen zwei Youngster zum Zuge, „die eine tolle Entwicklung nehmen und sich ganz hervorragend einbringen“, zollte Reckels den jungen Kräften ein pauschales Lob.

Ausdrücklich bezog der TuS-Trainer diese Wertschätzung auch auf Jonas Hammer, „der perspektivisch bei uns bleibt, auch wenn er derzeit zum Kader der A-Liga-Mannschaft gehört“, wie er sagte.

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