Fußball: Bezirksliga
TuS Germania Horstmar will gegen Greven 09 nachlegen

Horstmar -

Mit dem 2:0-Sieg hat der TuS Germania Horstmar einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Der Weg zum Klassenerhalt ist aber noch weit. Gegen Greven 09 gilt es nachzulegen – was aus bestimmten Gründen aber nicht ganz einfach wird.

Mittwoch, 27.03.2019, 16:22 Uhr aktualisiert: 27.03.2019, 16:28 Uhr
Sebastian Wehrmann (am Ball) erlebt aufregende Tage – sowohl mit dem TuS Germania als auch privat.
Sebastian Wehrmann (am Ball) erlebt aufregende Tage – sowohl mit dem TuS Germania als auch privat. Foto: Thomas Strack

Man mag es kaum glauben – aber es gibt wichtigere Dinge im Leben als Fußball. Weil Germanias Sebastian Wehrmann fest entschlossen ist, am Samstag den Hafen der Ehe anzusteuern, traten die Horstmarer mit der Bitte an den SC Greven 09 heran, das für Sonntag terminierte Punktspiel der Fußball-Bezirksliga vorzuverlegen, und die Grevener willigten ein. Deshalb findet die Partie schon am Donnerstag statt.

„Ab Platz sieben steht jede Mannschaft im Abstiegskampf“, sagt André Rodine, womit er anklingen lässt, was für die Mannschaften in dieser entscheidenden Saisonphase auf dem Spiel steht. Und angesichts dieser Ausgangslage wird auch deutlich, wie wichtig es für Germania war, in Riesenbeck endlich wieder einen „Dreier“ einzufahren. Daran gilt es anzuknüpfen, denn Germanias Trainer hat recht, wenn er betont, „dass der 2:0-Sieg in Riesenbeck nur ein erster Schritt“, gewesen sein konnte.

Die Aufgabe gegen Greven dürfte ungleich schwerer werden. Denn die „Nullneuner“ gehören angesichts „ihrer brutalen Qualität in der Offensive“, wie es Rodine formuliert, zum Besten, was die Bezirksliga zu bieten hat. Nun ist Patrick Fechtel, der zuletzt beim furiosen Grevener 5:3-Sieg gegen Wettringen wegen seines exaltierten Torjubels in der 93. Minute Rot gesehen hatte, zwar gesperrt. Aber mit Stoßstürmer Nic Kriwet, Emre Kücükosman, der hinter den Spitzen die Fäden zieht, und Bernd Lakenbrink, der über die linke Außenbahn nach vorne stößt, haben die Grevener immer noch drei Offensivkräfte in ihren Reihen, die jeder Abwehrkette die Hölle heißmachen können.

Wie es funktionieren kann, diese geballte Power zu bändigen, zeigte Germania beim 0:0 im Hinspiel. „Da haben wir sehr diszipliniert gespielt. So sollten wir es auch im Rückspiel angehen.“

Immerhin treten die Horstmarer nahezu in Bestbesetzung an. Lediglich Hans Dimitri Nguile Inenguini fehlt verletzungsbedingt. Sollte es der Germania gelingen, etwas Zählbares zu holen, würde der heimische Bezirksligist zumindest bis Sonntag die Abstiegszone verlassen. Auf der anderen Seite könnten die Grevener mit einem Sieg auf Platz zwei vorrücken, was der Mannschaft sicherlich Antrieb geben würde, einen Angriff auf Spitzenreiter SV Burgsteinfurt einzuläuten. Für jede Menge Zündstoff ist also gesorgt.

 

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