Fußball: Bezirksliga 12
Germania Horstmars gebrauchte halbe Stunde

Horstmar -

Die ersten 30 Minuten gegen den Tabellenzweiten Vorwärts Wettringen hätte Germania Horstmars Trainer Andre Rodine nur zu gerne ersatzlos gestrichen. Gleich vier enge Szenen liefen gegen seine Mannschaft, die am Ende mit dem 0:3 (0:2) noch gut bedient war.

Sonntag, 14.04.2019, 18:28 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 12:01 Uhr
Sebastian Wehrmann (l.) und Dominik Kortehaneberg (r.) nehmen Florian Kappelhoff-Rickert beim Kopfballduell in die Zange.
Sebastian Wehrmann (l.) und Dominik Kortehaneberg (r.) nehmen Florian Kappelhoff-Rickert beim Kopfballduell in die Zange. Foto: Alex Piccin

Eine Wettringer Flanke war lange in der Luft und Alexander Witthake köpfte diese unbedrängt zur Gäste-Führung ein (6.). Zwei Minuten später hatte Kevin Behn den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Schuss wurde noch abgefälscht. Im Spielaufbau verloren die Horstmarer dann leichtfertig der Ball, Vorwärts schaltete schnell und Lyon Meyering stellte auf 2:0 (25.). Kurz darauf war für Dennis Behn erzwungenermaßen Feierabend. Er verletzte sich am Knie und musste vom Platz (28.) – einfach eine gebrauchte halbe Stunde.

„Eigentlich haben wir nicht wahnsinnig viel zugelassen, aber Wettringen hat sogleich zwei unserer Fehler bestraft. Da sind wir als Aufsteiger vielleicht immer noch zu naiv“, kommentierte Rodine. Spielerisch war es gar nicht so schlecht, was seine Truppe auf den Rasen brachte. Doch nach Meyerings 3:0 (53.) war der TuS-Zauber schnell verflogen. Germania-Keeper Sven Meckelholt war zunächst noch am Ball, doch der Abpraller trudelte ins Netz.

Wettringen lässt viel liegen

Der Favorit spielte seinen Stiefel souverän runter und hätte durch Mattes Stein und Meyering (56.), David Raering (64.), wiederum Meyering (68.) oder in der Schlussphase durch Florian Kappelhoff-Rickert (85., 86.) nachlegen müssen. „Wir können froh sein, nicht das vierte oder fünfte Tor kassiert zu haben. Gedanklich waren wir immer ein, zwei Sekunden zu spät“, so Rodine. Den einzigen Torschuss der Heimmannschaft steuerte Tobias Buck bei, dessen Versuch oben ans Außennetz rauschte (62.).

Die deutliche Niederlage kann Rodine einordnen und nannte auch weitere Gründe dafür: „Gegen so eine Qualität müssen wir mannschaftlich und mit Intensität gegenhalten. Mir hat gefehlt, dass wir mit aller Macht unser Tor verteidigen wollen.“ Das habe sich nach Ostern zu bessern. Denn Horstmar muss dann innerhalb von sechs Tagen dreimal ran: Zwei „Sechs-Punkte-Spiele“ bei Arminia Ibbenbüren (22. April) und gegen BW Aasee (28. April) sowie das Gastspiel beim SV Wilmsberg (25. April) stehen an.

Germania Horstmar: Meckelholt – Kortehaneberg, Wehrmann, Oepping, Inenguini – Buck (67. Oldach), Hellenkamp, Exner, Smith – D. Behn (28. Backhaus) – K. Behn (84. L. Berkenbrock).

Tore: 0:1 Witthake (6.), 0:2 Meyering (25.), 0:3 Meyering (53.).

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