Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Bei den Leerern muss es gegen Langenhorst in der Birne passen

Leer -

Der Abstiegskampf fordert nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Dessen ist man sich bei der Westfalia aus Leer bewusst. Mit der SpVgg Langenhorst/Welbergen kommt am Sonntag ein Team, das sich eigentlich um nichts mehr Gedanken zu machen braucht.

Freitag, 03.05.2019, 16:00 Uhr
Leers Pascal Iger (l.) gibt immer alles. Darauf können sich seine Mitspieler und die Fans der Westfalia auch am Sonntag gegen Langenhorst/Welbergen verlassen.
Leers Pascal Iger (l.) gibt immer alles. Darauf können sich seine Mitspieler und die Fans der Westfalia auch am Sonntag gegen Langenhorst/Welbergen verlassen. Foto: Alex Piccin

Westfalia Leers Trainer Thomas Overesch ist momentan nicht nur als Fußball-Übungsleiter gefragt sondern auch als Mental­coach. Beide Fähigkeiten lassen ihn vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen zu dem Schluss kommen: „Wir müssen am Sonntag fit in der Birne sein.“

Overesch weiß genau, dass angesichts von nur sieben Punkten in der Rückrunde starke Nerven und volle Konzentration gefordert sind: „In unserer augenblicklichen Lage im Abstiegskampf müssen wir nicht nur von Spiel zu Spiel, sondern von Situation zu Situation denken. Kleinste Dinge können entscheiden.“

Erste Bürgerpflicht sei es laut Overesch, über den Kampf reinzukommen. Einer, der das vorbildlich umsetzt, ist Pascal Iger. Der kann auf der linken Seite alles spielen und ist ein Eckpfeiler der Leerer. Verlassen darf sich das Heimteam auch auf seine Fans, die vielleicht für den besten Support der A-Liga sorgen. „Das kann unglaublich pushen. Jetzt ist es mal an der Zeit, diese tolle Unterstützung in Form von Ergebnissen zurückzuzahlen“, fordert Overesch.

Gar keinen Stress braucht sich SpVgg-Trainer Thorsten Bäumer zu machen. Nach dem 5:0-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen Eintracht Rodde ist so gut wie klar, dass der Aufsteiger die Klasse hält.

Trotzdem lässt Bäumer die Zügel nicht schleifen. „Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen“, stellt er klar. Sogar Platz sechs ist für die Ochtruper in Reichweite.

Eine Umstellung macht das Fehlen von Johannes Schepers erforderlich. Der Doppeltorschütze vom Rodde-Spiel ist privat verhindert, für ihn rückt Tim Heinrich auf die Mittelstürmer-Position.

„Aus Leer Zähler mitzunehmen, soll ja angeblich schwierig sein. Aber ich habe eigentlich vorwiegend gute Erfahrungen an diese Spielstätte. Da habe ich selten verloren“, erklärt Bäumer, dass er gerne im Stadion am Leerbach ist.

 

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