Reiten: Die Metelener Reitertage
Elmar Vinkelau triumphiert erneut in der Metelener Heide

Metelen -

Elmar Vinkelau hat wie im Vorjahr den Großen Preis von Metelen gewonnen. Im S**-Springen mit ­Stechen siegte der Routinier vom ZRFV Legden im Sattel von Montenda. Auf den Plätzen zwei und drei reihten sich Hendrik Zurich (LZRFV Gronau) und Markus Merschformann (RV Osterwick) ein. Die beiden hatten sich zuvor die Siege in den zwei anderen S-Springen untereinander aufgeteilt.

Sonntag, 07.07.2019, 19:46 Uhr aktualisiert: 07.07.2019, 20:40 Uhr
Elmar Vinkelau vom ZRFV Legden verteidigte im Sattel von Montenda seinen Titel aus dem Vorjahr. Pferd und Reiter bewiesen dabei, dass sie sich zu einem eingespielten Team entwickelt haben.
Elmar Vinkelau vom ZRFV Legden verteidigte im Sattel von Montenda seinen Titel aus dem Vorjahr. Pferd und Reiter bewiesen dabei, dass sie sich zu einem eingespielten Team entwickelt haben. Foto: Thomas Strack

Gefühlte Ewigkeiten musste sich Elmar Vinkelau gedulden, ehe ihm 2018 sein erster Sieg beim Großen Preis von Metelen gelungen war. Das machte dem Routinier anscheinend Appetit auf mehr, denn am Sonntag verteidigte der Legdener seinen Titel. Dieses Kunststück gelang ihm wie im Vorjahr auf Montenda.

19 Paare hatten sich um den Titel beworben. Dabei handelte es sich um ein illustres und buntes Feld aus Veteranen, internationalen Startern, schnellen Amazonen und aufstrebenden Talenten wie Luzie Jüttner aus Greven. Die 15-Jährige, die unter anderem mit Platz drei beim Preis der Besten in Warendorf für Furore gesorgt hatte, machte auch in Metelen Eindruck. Auf Buffy schnell unterwegs, kostete sie lediglich ein eher überflüssiger Fehler die Teilnahme am Stechen.

Elmar Vinkelau und Montenda gewinnen den Großen Preis von Metelen

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  • Anna Sievert und Sarah Deitert (r.) sind die erfolgreichsten Teilnehmerinnen des gastgebenden ZRFV Metelen bei den diesjährigen Reitertagen.

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  • Der Großer Preis am Sonntag lockte zahlreicher Zuschauer in die Metelener Heide.

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  • Vera Brinck viom RFV Greven gehörte dem kleinen, aber feinen Starterfeld im S**-Springen mit Stechen an.

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  • Ebenso wie der Japaner Atsushi Sakata, der Casarinjo gesattelt hatte.

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  • Viele der reitinteressierten Fans setzten im Vorfeld auf einen Sieg von Hendrik Zurich. Schließlich räumt der Ochtruper momentan nahezu bei fast allen Starts erste Plätze ab.

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  • Eine Stärkung muss sein. Die Manta-Platten sind in Metelen fast schon legendär.

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  • Stammgast beim ZRFV-Turnier: Thomas Holz aus Greven.

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  • Die Fans bekamen einen packenden Wettbewerb zu sehen.

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  • Dafür sorgte unter anderem Luzie Jüttner. Die 15-Jährige aus Greven verpasste auf Buffy den zweiten Umlauf nur ganz knapp.

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  • Vor dem Stechen durfte gefachsimpelt werden.

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  • Elmar Vinkelau und Omtenda legten los: In 36.08 Sekunden blieben die Titelverteidiger fehlerfrei.

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  • Hendrik Zurich und Caja gaben Vollgas, blieben aber vier Zehntel hinter dem Bestwert.

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  • Noch zwei Starter fehlten. Jetzt durfte gewettet werden, ob Elmar Vinkelau seinen Spitzenplatz behält.

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  • Markus Merschformann (RV Osterwick) und Cornert's Cambrigde ließen es in 46.44 Sekunden ruhiger angehen. Rang drei ist trotzdem ein super Ergebnis für das siebenjährige Pferd.

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  • Was können Hendrik Zurich und Diarada noch machen? Das war die große Frage.

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  • Der für Gronau startende Zurich und seine Neunjährige leisteten sich einen relativ frühen Abwurf. So blieb ihnen der Sieg verwehrt.

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  • Elmar Vinkelau machte aus seiner Taktik kein Geheimnis: Schnell rangehen und alles riskieren.

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  • Dafür gab es die Glückwünsche der Gemeinde, des Hauptsponsors und des gastgebenden Vereins.

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  • Alfons Nienkötter, Vorsitzender des ZRFV Metelen, war vor allem mit dem Sonntag sehr zufrieden.

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Das verpasste mit Katharina von Essen (RFV Havixbeck-Hohenholte) eine weitere Reiterin nur ganz knapp. Zwei Mal blieb sie auf Calina und C-Loona ohne Abwurf, allerdings spielte die Zeit nicht mit. So blieb der Amazone der Start am zweiten Umlauf verwehrt.

In den gingen zwei Reiter, die sich schon das ganze Wochenende über duelliert hatten: der Ochtruper Hendrik Zurich mit Caja und Diarada sowie Markus Merschformann. Der Osterwicker stellte das erst siebenjährige Pferd Cornet‘s Cambrige vor. Komplettiert wurde die Finalrunde von Vinkelau.

Dessen Taktik war so einfach wie letztlich auch effektiv. „Angesichts so schneller Konkurrenz hatte ich im Stechen gar keine andere Wahl, als alles zu riskieren“, erklärte der Vorjahressieger. Das Konzept ging auf – die von ihm vorgelegten 36.08 Sekunden war nicht mehr zu unterbieten. Zwar legte Zurich alles daran, schneller zu sein, doch auf Caja blieb er vier Zehntel hinter der Bestzeit.

Merschformann setzte auf Sicherheit, um seinen jungen Vierbeiner auf jeden Fall ohne Abwurf durch den Parcours zu bekommen. Das gelang auch, doch die 46.44 Sekunden waren deutlich zu langsam. So konnten nur noch Zurich und seine neunjährige Hannoveraner Stute Diarada Vinkelaus Erfolg gefährden. Aber ein Klotz am dritten Sprung nahm den am Sonntag zahlreich in die Metelener Heide gekommenen Zuschauern relativ schnell die Spannung.

„Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich Montenda ja auch weiterentwickelt“, begründete Vinkelau seinen zweiten Sieg in Serie. „Wir sind zusammen international gestartet und haben da ebenfalls Erfolge vorzuweisen gehabt. Unter anderem der zweite Platz in Valencia oder vor zwei Wochen der sechste Rang in Luxemburg. In Metelen zu gewinnen, ist immer besonders. Für mich ist das ein richtig schönes Turnier.“

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