Germania Horstmar unterliegt SC Altenrheine mit 0:4
Es hätte schlimmer ausgehen können

Horstmar -

In der ersten Runde des Kreispokals kassierte der TuS Germania Horstmar gegen Landesligist SC Altenrheine mit 0:4 (0:2) eine Niederlage, die deutlicher hätte ausfallen können.

Mittwoch, 31.07.2019, 21:18 Uhr aktualisiert: 01.08.2019, 15:48 Uhr
Der TuS Germania war gegen den SC Altenrheine überwiegend mit Abwehr beschäftigt. Hier versucht Kapitän Patrick Jung gegen Luca Bültel, den Torschützen des 4:0, zu blocken.
Der TuS Germania war gegen den SC Altenrheine überwiegend mit Abwehr beschäftigt. Hier versucht Kapitän Patrick Jung gegen Luca Bültel, den Torschützen des 4:0, zu blocken. Foto: gs

Der TuS Germania Horstmar ist in der ersten Runde des Kreispokals gegen den Neu-Landesligisten SC Altenrheine ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Daniel Apke gewann am Mittwoch mit 4:0 (2:0) und zog damit in die nächste Runde ein.

Beinahe über die gesamten 90 Minuten spielte sich die Begegnung in der Hälfte der Gastgeber ab. Altenrheine, in der Vorsaison gerade als Bezirksligameister in die Landesliga aufgestiegen, bestimmte das Tempo und die Richtung. Horstmar war überwiegend mit Abwehrarbeit befasst und kam kaum zu einem vernünftigen Spielaufbau, weil die Gäste früh attackierten.

Es dauerte allerdings bis zur 20. Minute, ehe Altenrheine ein Tor erzielte. Und dabei stand Kevin Vollrath auch noch im Abseits, was Schiedsrichter Jost Fröbrich genau erkannt hatte. Einige Minuten später konnte sich Horstmars Keeper Wenzel Becks auszeichnen, als er einen Schuss von Dustin Wolters mit einem Arm über die Latte lenkte.

Nach einer halben Stunde brach das Unvermeidbare jedoch über Horstmar herein: Nach einer Ecke von links erzielte Wolters die Führung. Und mit dem nächsten Angriff und einer Flanke von Wolters markierte Vollrath das 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff donnerte Luca Bültel das Kunstleder, erneut nach einem Eckball, an den Pfosten. Altenrheine hätte zur Halbzeit deutlich höher vorne liegen können.

Nach dem Seitenwechsel machten die Altenrheiner genauso weiter: Angriff über Angriff rollte auf den Kasten von Becks zu. Torchancen der Germania gab es nicht, zu oft wurde der Ball schon im Aufbau verloren.

Das 3:0 von Nick Petlach resultierte aus einem Angriff über die rechte Seite, einer scharfen Flanke und einem Abschluss aus 20 Metern. Becks war ohne Abwehrchance. Das 4:0 durch Luca Bültel entstand erneut nach einem Angriff über die rechte Seite. Diesmal stand der Torschütze in der Mitte goldrichtig und musste seinen Fuß inklusive Ball nur noch in Richtung Tor ausrichten. Dabei blieb es.

Unterm Strich war der Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben uns achtbar aus der Affäre gezogen. Immerhin haben mit Koretehaneberg und Berke zwei Leistungsträger gefehlt. 20 Minuten haben wir gut dagegengehalten und hatten sogar durch Brahaj die erste Torchance. Dass wir verdient verloren haben, steht außer Frage“, sagte Horstmars Coach Bernd Borgmann nach der Partie.

Germania Horstmar: Becks - Wenking, Ruhoff (39. Schmieder), Jung, Föllen - Banker, Overkamp, Gewald (54. Völker), Herdt - Volmer, Brahaj (77. Puschmann).

Tore: 0:1 Wolters (25.), 0:2 Vollrath (26.), 0:3 Petlach (51.), 0:4 Bültel (66.).

Wir haben uns achtbar aus der Affäre gezogen.

Bernd Borgmann
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