Fußball: Bezirksliga
Steinfurt erfolgreichster Kreisverband

Kreis Steinfurt -

Ein Blick in die Statistiken der Bezirksliga fördert interessante Aspekte zutage. So stellte der Kreisverband Steinfurt im Vergleich zu den Kreisverbänden Münster und Tecklenburg in den vergangenen 16 Jahren die meisten Bezirksliga-Meister. Der TuS Altenberge, Preußen Borghorst, SV Burgsteinfurt und Arminia Ochtrup haben an dieser Erfolgsstory maßgeblich mitgestrickt.

Donnerstag, 08.08.2019, 15:02 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 15:12 Uhr
Die Derbys zwischen dem SV Burgsteinfurt und dem SV Wilmsberg sind 2019/20 für die heimischen Fußballfans das Salz in der Bezirksliga-Suppe.
Die Derbys zwischen dem SV Burgsteinfurt und dem SV Wilmsberg sind 2019/20 für die heimischen Fußballfans das Salz in der Bezirksliga-Suppe. Foto: Thomas Strack

Nach einer Serie von Testspielen geht es am Sonntag wieder um Punkte in der Fußball-Bezirksliga 12. Wer sind die Favoriten? Wer gehört zum Kreis der Abstiegskandidaten? Das sind die Fragen, die auf eine Antwort warten.

Mit dem SV Burgsteinfurt und dem SV Wilmsberg gehen zwei Clubs ins Rennen, denen eine gute Rolle zuzutrauen ist. Der Kampf um die Meisterschaft dürfte spannend werden, denn es zeichnet sich ab, dass mehrere Teams Ambitionen hegen, oben mitzuspielen.

Der Blick in die Statistiken der vergangenen Spielzeiten fördert interessante Aspekte zutage. Es spricht für die Leistungsstärke der hiesigen Bezirksliga-Staffel, dass sich in den vergangenen 16 Jahren bis auf zwei Ausnahmen sämtliche Bezirksliga-Meister in der darauffolgenden Spielzeit in der Landesliga behaupteten. Die zwei Clubs, die aus der Reihe tanzten, waren Greven 09 und Arminia Ochtrup. 09 stieg nach dem Gewinn des Bezirksligatitels 2004 im folgenden Jahr postwendend aus der Landesliga ab. Auch Arminia Ochtrups Landesliga-Intermezzo beschränkte sich 2005/06 nur auf ein Jahr.

Die anderen 14 Bezirksliga-Champions mischten sogar respektabel in der nächsthöheren Spielklasse mit. Das gilt in besonderem Maße für den SC Westfalia Kinderhaus, der nach dem Aufstieg 2018 in diesem Jahr fast den Durchmarsch in die Westfalenliga geschafft hätte. Aber auch die vierten Plätze des TuS Altenberge (2018), des SC Preußen Lengerich (2016) und des SC Münster 08 (2010) waren für einen Landesliga-Neuling aller Ehren wert.

Im Rückblick auf die vergangenen 16 Jahre stellte der Fußballkreis Steinfurt mit zehn Meistern (Amisia Rheine, Arminia Ochtrup, SV Mesum, Vorwärts Wettringen, zwei Mal SV Burgsteinfurt, Preußen Borghorst, Emsdetten 05, Borussia Emsdetten und SC Altenrheine) den erfolgreichsten Kreisverband. Der Kreis Münster entsandte mit Greven 09, dem FC Gievenbeck, SG Telgte, Münster 08, TuS Altenberge und Westfalia Kinderhaus sechs, der Kreis Tecklenburg mit SF Lotte II und Preußen Lengerich lediglich zwei Bezirksliga-Meister in die Landesliga.

In der Saison 2019/20 ist der Fußballkreis Münster mit dem 1. FC Gievenbeck II, Borussia Münster, Greven 09, SG Telgte, BW Aasee, Concordia Albachten und VfL Wolbeck mit sieben Vereinen vertreten. Aus dem Fußballkreis Steinfurt kommen mit dem SV Burgsteinfurt, dem SV Wilmsberg, Germania Hauenhorst, Emsdetten 05 und Vorwärts Wettringen fünf Clubs, während Cheruskia Laggenbeck, die Ibbenbürener SpVgg, SC Hörstel und TuS Recke den Kreis Tecklenburg vertreten.

Als Vizemeister 2018/19 ist der SV Burgsteinfurt zwangsläufig ein heißer Titelkandidat. Doch Top-Favorit dürfte der SC Greven 09 sein. Eine gute Rolle sollten auch der SV Wilmsberg, Vorwärts Wettringen, der TuS Recke – und als große Überraschung – die ISV spielen.

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