Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Westfalia Leer trifft auf den TuS Laer

Horstmar-Leer -

Derbyzeit am Leerbach: Westfalia Leer erwartet den Nachbarn TuS Laer 08 zum Punktspiel. Die noch sieglosen Leerer wollen endlich den ersten Dreier einfahren. Auch die Laerer wünschen sich jedoch alle drei Punkte aus der Nachbarschaft entführen. Es darf also ein hochklassiges sowie hart umkämpftes Derby erwartet werden.

Freitag, 06.09.2019, 14:10 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 20:20 Uhr
Ein Derby, das Brisanz verspricht: Leers „Dreierpacker“ Erik Schulte (r.) attackiert Laers Angreifer Leon Konermann.
Ein Derby, das Brisanz verspricht: Leers „Dreierpacker“ Erik Schulte (r.) attackiert Laers Angreifer Leon Konermann. Foto: Alex Piccin

Nachbarschaftsduell am fünften Spieltag der Kreisliga A: Der SV Westfalia Leer empfängt den TuS Laer 08. In der Vergangenheit sahen die Zuschauer stets brisante und ausgeglichene Partien. Auch dieses Mal werden sich die beiden Teams bestimmt nichts schenken.

Leers Trainer Thomas Overesch hofft im Derby auf den ersten Dreier der Saison: „Wir sind nach vier sieglosen Spielen in Zugzwang. Zu Hause wollen wir dann am Sonntag den ersten Sieg eintüten.“

Orientieren wollen sich die Rot-Weißen dabei an der ersten Halbzeit gegen Spitzenreiter Neuenkirchen II am vergangenen Samstag, die sie mit 3:0 für sich entschieden. Am Ende mussten sie sich dennoch mit 3:5 geschlagen geben. Stürmer Erik Schulte gelang dabei ein lupenreiner Hattrick. „Erik ist sehr gut drauf, arbeitet ungemein viel für die Mannschaft und brennt auf das nächste Spiel“, lobt ihn sein Trainer.

Overesch ist durchaus bewusst, was die Laerer in dieser Spielzeit auszeichnet: „Über die Stärken in der Offensive mit Marcel Exner und Nico Stippel brauchen wir nicht zu diskutieren. Unsere Offensive um Jannik Arning und Erik Schulte braucht sich dagegen aber in keiner Weise zu verstecken.“ Laut Overesch werde es vor allem auf die Tagesform und die Abwehrreihen ankommen: „Dass wir kompakt stehen und so wenige Chancen wie möglich zulassen, muss für uns oberste Priorität sein.“

TuS-Trainer Ron Konermann ist sich im Klaren darüber, dass die Westfalia aus Leer nicht an ihrem schwachen Saisonstart zu messen ist: „Nur weil sie erst einen Punkt geholt hat, bedeutet das keinesfalls, dass sie eine schlechte Mannschaft ist.“

Konermann weiß, dass die Leerer fußballerisch vielleicht nicht zu den Besten der Liga gehören, sieht die Stärken des Nachbarn dafür in anderen Bereichen: „Ich denke, dass Leer über eine geschlossene Mannschaftsleistung kommen wird. Die Jungs zeigen jedes Mal viel Einsatz und Laufbereitschaft.“

Konermanns Matchplan besteht darin, „die Qualität in der Offensive beizubehalten, gleichzeitig aber den Defensivverbund zu verbessern“. Verzichten muss er dabei auf seinen „Zehner“ Jan Schwier sowie auf Innenverteidiger Tobias Kippenbrock.

 

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