Fußball: Frauen-Bezirksliga 6
SG Horstmar/Leer verliert Wahnsinnsspiel in Mecklenbeck

Horstmar/Leer -

Der absolute Wahnsinn! Vier Mal führte die SG Horstmar/Leer bei der Übermannschaft der Bezirksliga, der Reserve von Wacker Mecklenbeck. Doch unglaublich: Punkte nahm das Team von Trainer Stefan Schwarthoff nicht mit nach Hause.

Montag, 07.10.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 17:22 Uhr
Zu früh gefreut: Die SG vergab vier Führungen.
Zu früh gefreut: Die SG vergab vier Führungen. Foto: Thomas Strack

Ein nicht nachahmenswertes Kunststück gelang den Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer. Bei Spitzenreiter Wacker Mecklenbeck II gingen sie vier Mal in Führung, um am Ende doch noch mit 4:5 (2:2) zu verlieren.

Damit nicht genug, denn Johanna Terkuhlen zog sich beim Aufwärmen einen Bänderriss zu und fällt nun länger aus. Das verarbeiteten die SG-Frauen aber gut, denn schon in der dritten Minute staubte Anna Isfort nach einem Schuss von Maike Kreimer zum 1:0 ab.

Die ehemalige Zweitliga-Stürmerin Kathrin Pels egalisierte (12.), bevor Maike Kreimer auf Vorarbeit von Anica Müller die SG wieder nach vorne brachte (39.). Den direkten Gegenzug schloss Pels mit dem 2:2 ab.

Turbulent ging es im zweiten Abschnitt weiter, in dem Maike Kreimer nach einem Solo zum 3:2 traf (47.). Die Freude wurde aber schnell durch das 3:3 von Linda ­Höckesfeld getrübt (51.).

Für die vierte und letzte Führung der Gäste war Imke Kreimer per Freistoß zuständig (55.). Sie stand dann wenig später in negativer Hinsicht im Blickpunkt – ihr zweites Foul bedeutete die Ampelkarte. „Eine Frechheit, das waren zwei Lappalien“, kritisierte Trainer Stefan Schwarthoff die kleinliche Regelauslegung des Unparteiischen. Der wurde übrigens vom Heimverein gestellt, da kein neutraler Referee zur Verfügung stand.

Pels‘ drittes Tor folgte nahezu postwendend (58.), ehe Noemi Hutter mit dem neunten Treffer des Tages für die Entscheidung zugunsten ­Wackers sorgte (68.).

„Wir haben nach den jeweiligen Führungen einfach zu schnell die Gegentore kassiert. Da haben wir uns naiv angestellt. Aber wenn ich sehe, wie schön wir unsere Tore herausgespielt haben, dann mache ich mir keine Sorgen, dass wir demnächst wieder punkten“, behauptete Schwarthoff nach dem Wahnsinnsspiel in Mecklenbeck.

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