FRauen-Fußball: Bezirksliga 6
SG Horstmar/Leer kämpft bis zum Anschlag

Horstmar -

Die SG Horstmar/Leer muss weiterhin mit einem Platz im unteren Mittelfeld der Bezirksliga-Tabelle vorlieb nehmen. Das ist die Konsequenz daraus, dass es im Heimspiel gegen GW Steinbeck nur zu einem Punkt reichte. Dabei hätte der Start nicht besser sein können.

Sonntag, 17.11.2019, 20:10 Uhr
Michelle Telgmann (l.) brachte die SG in Führung.
Michelle Telgmann (l.) brachte die SG in Führung. Foto: Thomas Strack

Mit einem 1:1-Unentschieden mussten sich die Bezirksliga-Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer am Freitagabend im Heimspiel gegen Grün-Weiß Steinbeck begnügen. „Irgendwie ein gerechtes Ergebnis“, fand Trainer Stefan Schwarthoff, der beiden Teams ein großes Engagement bescheinigte.

Die Gastgeberinnen legten los wie die Feuerwehr und gingen schon in der dritten Minute in Führung: Nach einer Balleroberung von Sina Frahling und einem Pass von Maike Kreimer traf ­Michelle Telgmann aus 16 Metern zum 1:0.

„Danach haben es beide Mannschaften irgendwie verstanden, das Spiel des Gegners kaputtzumachen“, sah Schwarthoff zwei konzentriert auftretende Defensivreihen. Seiner Elf bot sich allerdings noch die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, doch hatte Meike Kreimer Pech mit einem Pfostentreffer (17.).

Ähnlich stark wie das Heimteam die erste Hälfte begann, starteten die Gäste in die zweite. Von einem langen Ball ließ sich die Hintermannschaft der SG überrumpeln, und Andrea Rieke erzielte den Ausgleichstreffer (48.).

Das schärfte die Sinne der Spielgemeinschaft, die sich im weiteren Verlauf keinen Aussetzer im eigenen Strafraum mehr erlaubte. Die Damen aus Horstmar und Leer kamen einem möglichen Sieg ein bisschen näher, als Franziska Blömer mit einem Freistoß Steinbecks Torhüterin Natascha Prein alles abverlangte. Letztlich änderte sich am Spielstand aber nichts mehr, was beide Seiten im unteren Mittelfeld der Tabelle verharren lässt.

„Das war ein intensiv geführtes Duell mit sehr vielen Zweikämpfen. Die Punkteteilung geht daher in Ordnung“, schilderte Schwarthoff nach dem Abpfiff seine Sicht der Dinge.

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