Fußball: ARAG-Cup in Kaiserau
Silber für die Auswahl des Kreises Ahaus/Coesfeld II

Kreis Steinfurt -

Der ARAG-Cup in Kaiserau leitet traditionell das neue Jahr fußballerisch ein. Die besten U-12-Kicker ermitteln im dortigen Sportzentrum den Hallen-Westfalenmeister in ihrer Altersklasse.

Dienstag, 07.01.2020, 13:14 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 15:06 Uhr
Die U-12-Fußballer des Stützpunktes Osterwick (Ahaus/Coesfeld II) erreichten beim ARAG-Cup in Kaiserau das Endspiel.
Die U-12-Fußballer des Stützpunktes Osterwick (Ahaus/Coesfeld II) erreichten beim ARAG-Cup in Kaiserau das Endspiel. Foto: FLVW

Dem Turniersieg ganz nah kam die Auswahl Ahaus/Coesfeld II (Stützpunkt Osterwick), zu dessen Einzugsgebiet die Vereine aus Horstmar, Laer, Metelen und Altenberge zählen. Das vom Ochtruper Guido Wähning gecoachte Team legte einen Traumstart hin. Am ersten Turniertag wurden alle fünf Partien gewonnen – unter anderem 1:0 gegen den Steinfurter „Lokalrivalen“ vom Stützpunkt Hauenhorst.

Mit der Bilanz von sechs Siegen und einem Unentschieden ging es in die Zwischenrunde. Und auch dort lief es für die Westmünsterländer. Drei weitere Erfolge gegen Lüdenscheid/Iserlohn, Siegen-Wittgenstein und Tecklenburg sowie ein 1:1 gegen Ahaus/Coesfeld I bedeuteten den Gruppensieg und das Halbfinale gegen Hagen. „Die Jungs hatten einfach Bock auf Fußball“, freute sich Wähning über den Spielfluss seines Teams.

Gegen Hagen zeigte die Wähning-Truppe, dass sie auch auf die Zähne beißen kann, wenn es sein muss. 0:2 und 1:3 lag Ahaus/Coesfeld zurück, doch am Ende wurde mit 4:3 das Finalticket gebucht. Samuel Stannossek (2), Silas Sommer und Ben Rohrmoser krönten die erfolgreiche Aufholjagd.

Im Finale wartete der Kreis Bochum, der das zweite Halbfinale gegen Bielefeld gewonnen hatte. Ausgerechnet in der letzten Partie kassierte Ahaus/Coesfeld II die einzige Niederlage des Turniers. „Das Ergebnis ist mit 1:4 eindeutig zu hoch ausgefallen. Auch wir hatten unsere Chancen, aber der Gegner hat seine konsequenter genutzt“, resümierte Wähning.

Die Steinfurter U 12 (Stützpunkt Hauenhorst) kam schleppend in den Wettbewerb. Lediglich sechs Punkte nach der Vorrunde sorgten für Ernüchterung. „Ich bin schon lange Stützpunktrainer, aber noch nie so mies in ein Turnier gestartet. Dabei haben wir gar nicht mal schlecht gespielt, aber im Abschluss waren wir zunächst nicht effektiv genug“, bilanzierte Trainer Stefan Rother. In der Zwischenrunde am Sonntag drehte die Mannschaft mächtig auf. Mit Minden (2:0), Hagen (2:0) und Soest (3:2) wurden drei der stärksten Turnierteilnehmer in die Schranken verwiesen. Ein 7:1 gegen Münster II öffnete sogar die Tür zum Halbfinale einen kleinen Spalt. Letztlich gaben aber die im Vergleich zu Hagen weniger geschossenen Tore (21:12 gegenüber 24:15) den Ausschlag.

„Ein Tor mehr, und wir wären weiter gewesen. Schade. Wichtig ist mir, dass sich einige von meinen Jungs bei den Verbandstrainern ins Gedächtnis spielen konnten“, so Rother.

In der Trostrunde um Platz fünf bis neun verloren die Steinfurter zunächst gegen Siegen (0:2), schlugen dann aber Tecklenburg (3:1) und schlossen so als Siebter ab.

Zum Kader Ahaus/Coesfeld II gehörten: Anton Ruck (Vor. Wettringen), Ben Rohrmoser, Noah Feldkamp (Pr. Münster), Samuel Stanossek (GW Nottuln), Josch ­Böckenholt, Michael Vukaljovic (beide SuS Stadtlohn), Silas Sommer (BSV Roxel), Levi Muschner Jannik Cywinski (beide VfL Billerbeck) und Michael Vukaljovic (SuS Stadtlohn), Eliah Preiß (Vorw. Lette). Trainer: Guido Wähning, Patrick Steinberg.

Zum Kader Steinfurt gehörten: Malte Varelmann, Eliel Luzolo (beide FCE Rheine), Matti Felber, Justus Schäfer, Teo Middrup, Hannes Ipe (alle Vorw. Wettringen), Luca Enkrodt (SpVgg Langenhorst/Welbergen), Luis Alaze, Ahmad Najdi (beide Bor. Emsdetten) und Moritz Klein-Reesink (SV Burgsteinfurt). Trainer: Stefan Rother und Tobias Hesping.

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