Kreisliga A
Sturmtief machte den Kickern nur am Sonntag Stress

Laer/Horstmar, Nordwalde/Ochtrup/Altenberge -

Zahlreiche Fußballspiele fielen am Sonntag dem Wetter zum Opfer, einige jedoch wurden ausgetragen. Dabei spielten unter anderem der FC Nordwalde, Germania Horstmar und die Reserve des TuS Altenberge – Letztere jedoch nicht besonders erfolgreich.

Montag, 10.02.2020, 16:42 Uhr
Christian Holtmann (M.) tobte sich beim 8:3 gegen Westfalia Osterwick II mit fünf Toren so richtig aus und war damit bester Torschütze der SpVgg.
Christian Holtmann (M.) tobte sich beim 8:3 gegen Westfalia Osterwick II mit fünf Toren so richtig aus und war damit bester Torschütze der SpVgg. Foto: Angelika Hoof

So weit es das Sturmtief Sabine zuließ, wurde auf den Plätzen im Kreis getestet. Vornehmlich allerdings am Samstag.

 

TuSLaer 08-GSHohenholte3:4

Die guten Ergebnisse in der Vortagen sorgten bei den Laerern anscheinend für eine gewisse Unkonzen­triertheit. So lässt sich erklären, warum die 08er zur Pause mit 0:3 hinten lagen. Marcel Exner (65.) und Leon Konermann (69.) sorgten für den Anschluss, ehe Tobias Heskamp den vierten Gästetreffer erzielte. Exners zweiter Streich in der 75. Minute brachte die Hausherren wieder heran, doch beim 3:4 blieb es letztlich.

 

Germ. Horstmar-FalkeSaerbeck  2:0

Auch wenn Falke Saerbeck nur mit zehn Spielern angereist war, war die Begegnung für Horstmars Trainer Bernd Borgmann „ein guter Test“, da der Gegner ein guter war. Der TuS Germania ging in der sechsten Minute durch Benjamin Brahaj, der einen Rückpass zum Torwart erlief, in Führung. Danach konnte sich Ersatzkeeper Wenzel Beck drei Mal auszeichnen, der in einigen Situationen gut reagierte und Horstmar die Führung bewahrte. Nach der Pause erhöhte Christopher Backhaus nach einem Konter über die linke Seite plus Flanke von Brahaj auf 2:0 (61.). Anschließend stand wieder Beck Mittelpunkt des Geschehens, machte seine Sache aber gut. „Zum Schluss hatten wir noch einige Konterchancen, die wir aber nicht gut zu Ende gespielt haben“, resümierte Borgmann.

 

FCNordwalde-Germ.Hauenhorst 1:2

Am Freitag gewannen die Nordwalde beim VfL Ladbergen mit 3:0. Thomas Grummel (51.), Dennis Heinze (54.) und Carlo Grimme (68.) hießen die Torschützen.

Am Sonntag jedoch, gegen den Bezirksligisten Germania Hauenhorst, hieß es nach 90 Minuten allerdings 1:2 (0:0). „Dabei waren wir eigentlich die ganze Zeit auf Augenhöhe“, wäre Trainer Tim Lambers lieber mit einem 2:2 nach Hause gegangen. Es sei ein schwieriges Spiel gewesen, nicht nur wegen des Wetters. Hauenhorst habe sich als starker Kontrahent erwiesen, aber „wir haben gut dagegen gehalten“, freute sich Lambers über die Leistung und Moral seines Teams.

Julian Godt und Julian Schoo hatten in Halbzeit eins Chancen, ihre Mannschaft in Front zu schießen; ebenso wie auf der anderen Seite zwei Hauenhorster Spieler. Nach dem Pausentee fielen auch endlich Tore, allerdings zunächst für die Gäste. Anil Keslohoglu profitierte von einem Patzer von Carlo Grimme – 0:1 (52.). Dennis Heinze markierte nach einer Flanke von Nico van Essen den Ausgleich (60.). Acht Minuten später erzielte Martin Heckmann nach einer einstudierten Eckballvariante am zweiten Pfosten das 2:1. „Aber auch zu dem Zeitpunkt sahen wir noch gut aus und hatten durch Tim Sommer und Dennis Heinze unsere Möglichkeiten“, war der FCN laut Lambers am Ausgleich dran. Pfosten und Torwart hatten jedoch was gegen ein 2:2, sodass es beim Hauenhorster Sieg blieb.

 

Westfalia Osterwick II - Langenhorst/Wel. 3:8

Vor keine Probleme wurde die SpVgg Langenhorst/Welbergen am Samstag gestellt. Christian Holtmann tobte sich mit fünf Toren so richtig aus. Zudem zeigten sich Marcel Vollenbröker (2) und Kevin Wenning treffsicher. Da den Gästen viele Akteure fehlten, hatte die Partie für Trainer Thorsten Bäumer nur eine begrenzte Aussagekraft.

 

 

TuS AltenbergeII-EmsWestbevern 0:5

Die Reserve des TuS Altenberge hat gegen den Kontrahenten aus der A1-Staffel ordentlich einen auf die Hose bekommen. Die Mannschaft von Trainer Klas Tranow unterlag mit 0:5, kassierte allerdings sämtliche Gegentore erst nach der Pause. „Das muss man differenziert betrachten. Die ersten 60 Minuten waren in Ordnung. Danach sind wir auseinandergefallen“, sagte der Trainer. In der 57., 68., 75., 80. und 86. Minute kassierte der TuS seine Gegentreffer, die alle nach individuellen Fehlern entstanden waren. „Das waren zum Teil Paradebeispiele dafür, wie man nicht verteidigen darf“, so Tranow weiter. „Das Spiel spiegelt in etwa unsere Trainingswoche wider. Wir waren gerade mal elf Mann. Es fehlte am Ende einfach die Kraft. Ist aber auch nicht weiter schlimm. Es war ja nur ein Testspiel“, hat sich der Altenberger Trainer nicht lange über die deutliche Niederlage ärgern können.

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