Kreisliga A: TuS Germania empfängt Langenhorst zum Abstiegskracher
Horstmars Entscheidungsspiele

Horstmar -

Wer auf Abstiegskampf steht, sollte den Sonntag in Horstmar verbringen. Dort empfängt Tabellenschlusslicht TuS Germania den Drittletzten SV Langenhorst/Welbergen. Verlieren ist für die Gastgeber verboten. Sollten die Ochtruper hingegen verlieren, geraten sie so langsam aber sicher richtig in die Bredouille.

Freitag, 06.03.2020, 14:44 Uhr aktualisiert: 08.03.2020, 12:42 Uhr
Benjamin Brahaj (l.) ist mit aktuell sechs Treffern Horstmars bester Torschütze der aktuellen Spielzeit.
Benjamin Brahaj (l.) ist mit sechs Treffern Horstmars bester Torschütze der aktuellen Spielzeit. Foto: MV

Für Germania Horstmar zählt es nun: Mit 14 Punkten steht der TuS abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Sollte die Truppe von Bernd Borgmann aber gegen den Mitkonkurrenten SpVgg. Langenhorst/Welbergen und auch in der Woche darauf beim Ortsrivalen Westfalia Leer dreifach punkten, werden die Karten neu gemischt. Verlieren sie jedoch beide Spiele, wird es für die Germania ganz eng.

„Für uns zählt nur ein Sieg“, verrät Borgmann vor dem Abstiegsduell gegen die Ochtruper. „Alles andere können wir nicht gebrauchen.“ Wie das geht, hat der Nachbarclub aus Leer am Donnerstag gezeigt. „Ich habe mir das Spiel angeschaut. In der ersten Halbzeit war Langenhorst besser, in der zweiten Hälfte sind sie auseinandergefallen.“

Wie er die Gäste bezwingen will, weiß er noch nicht. Eins weiß er jedoch ganz sicher: „Wir müssen aus den nächsten zwei Spielen sechs Punkte holen.“ Dass die Horstmarer momentan frei von Verletzungssorgen sind, ist ein gutes Vorzeichen.

Ebenso können auch die Ochtruper drei Punkte gut gebrauchen. Nach der Niederlage unter der Woche findet sich die Mannschaft von Thorsten Bäumer und Thomas Fraundörfer momentan auf dem ersten Abstiegsplatz wieder. „Diese Saison ist ein Auf und Ab“, leiden die Nerven von Fraundörfer unter der aktuellen Spielzeit. „Mal gewinnen wir 5:0 gegen Ochtrup, zu oft patzen wir aber auch gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel.“ Umso mehr erwarte er jetzt eine passende Antwort gegen das Tabellenschlusslicht. Personell sieht es eher schlecht aus, die Gäste sind auf Unterstützung aus der Reserve und A-Jugend angewiesen.

Mit einem ähnlich deutlichen Ergebnis wie im Hinspiel - dort gelang den Och­trupern ein 7:0-Kantersieg - können die Zuschauer wohl nicht rechnen. „Da haben wir sie zu viel spielen lassen“, erklärt Borgmann. „Dieses Mal müssen wir aggressiver dagegenhalten.“

 

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