Kreisverband Steinfurt informiert die Clubs
Bei 300 Zuschauern ist Schluss

Kreis Steinfurt -

Wie und was ist jetzt genau zu beachten, wenn Fußballspiele in Corona-Zeiten Fußballspiele stattfinden sollen? Darauf häuften sich zuletzt die Fragen. Gerhard Rühlow, Obmann des Fußballkreises, klärt auf.

Dienstag, 04.08.2020, 14:50 Uhr
Kreisfußball-Obmann Gerhard Rühlow pocht auf die 100-prozentige Einhaltung der Vorschriften.
Kreisfußball-Obmann Gerhard Rühlow pocht auf die 100-prozentige Einhaltung der Vorschriften. Foto: Marc Brenzel

Corona und die Folgen für den Amateur-Fußball – das treibt die Vereine wie die Verantwortlichen um. Natürlich auch die des Fußballkreises Steinfurt. Nach Absprache mit dem Kreis-Vorstand schickte Kreisfußball-Obmann Gerhard Rühlow eine Mail an alle Clubs. Inhalt: das Zuschaueraufkommen bei den Spielen.

„Ich weiß, dass die Bedingungen und Auflagen sehr umfangreich und sehr vielschichtig sind. Aber wir haben keine Alternative . . . Es geht nur mit 100-prozentiger Einhaltung der Bedingungen. Ein bisschen oder nur Teile davon einzuhalten, das geht nicht. Jede vorgegebene Maßnahme ist durchzuführen. Verantwortlich dafür ist der Verein“, schreibt Rühlow.

  • Listen:
  • Jede Person, die das Sportgelände betritt, muss am Eingang schriftlich erfasst werden mit Namen, Vornamen, Adresse und Telefonnummer. Angegeben werden müssen auch die Ankunftszeit und die Zeit des Verlassens der Anlage.
  • Zuschauer des Gastvereins:
  • Vom Gastverein dürfen maximal 50 Personen kommen, die dem Heimverein bis spätestens zwei Tage vor dem Spiel namentlich und mit Anschrift und Telefonnummer in einer Liste mitzuteilen sind. Gästezuschauer, die nicht auf der Liste erfasst sind, dürfen nur dann zum Spiel zugelassen werden, wenn die Höchstzahl von 300 mit den Zuschauern des Heimvereins noch nicht erreicht ist. Zu den 50 Personen zählen auch die zur Mannschaft gehörenden Sportkameraden, die nicht im Spielbericht aufgeführt worden sind.
  • Vorspiele:
  • Zuschauer oder Spieler von Vorspielen, die auf dem Sportgelände bis zum Beginn des Hauptspiels bleiben, werden auf die erlaubten 300 angerechnet. Sollte mit ihnen die Höchstzahl überschritten werden, muss der Platzverein sie veranlassen, die Anlage zu verlassen. Solch eine Situation kann vermieden werden, wenn zwischen Ende des Vorspiels und Beginn des Hauptspiels eine längere Pause eingelegt wird. Zum Beispiel durch Entzerrung der Anstoßzeiten.
  • Weitere namentliche Erfassungen: Namentlich in einer Liste erfasst werden müssen auch die Personen des Heimvereins und des Gastvereins, die sich über die 30 hinaus im Innenraum aufhalten dürfen. Dazu gehören auch zwei Pressevertreter. Würstchenverkäufer, Getränkestandbetreiber und so weiter zählen zu den 300 zugelassenen Zuschauern und müssen ebenfalls namentlich in der Liste aufgeführt werden.
  • Andere: Schiedsrichter, Trainer und andere Verbandsmitarbeiter, die als Zuschauer dem Spiel beiwohnen wollen, müssen sich vorher anmelden. Haben sie es nicht getan, erhalten sie nur dann Zutritt, wenn mit ihnen die Höchstzahl von 300 nicht überschritten wird.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7520908?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686794%2F
Nachrichten-Ticker