Leer scheidet aus
Endstation Elfmeterschießen

Leer -

Westfalia Leer hat sich aus dem laufenden Kreispokal-Wettbewerb verabschieden müssen. Trotz einer guten Leistung gegen den favorisierten Ligakonkurrenten GW Amisia Rheine reichte es nicht zum Weiterkommen. Die Art des Ausscheidens war mehr als bitter.

Donnerstag, 27.08.2020, 14:42 Uhr
Jannik Arning gelang der Ausgleich.
Jannik Arning gelang der Ausgleich. Foto: Alex Piccin

Denkbar unglücklich ist Westfalia Leer aus dem Fußball-Kreispokal ausgeschieden. Am Mittwoch unterlag die Elf von Trainer Thomas Overesch GW Amisia Rheine im Elfmeterschießen mit 2:4, nachdem es nach regulärer Spielzeit 1:1 gestanden hatte.

Alian Berisha hatte die Gäste in der 38. Minute mit 1:0 in Führung geschossen. Dieses Ergebnis hatte bis zur 70. Minute seine Gültigkeit. Dann nahm Leers Mittelstürmer Jannik Arning einen Fehlpass auf, steuerte auf das Rheiner Tor zu und schloss mit einem gekonnten Heber zum 1:1 ab. Dabei blieb es bis zum Abpfiff. Aus Sicht von Overesch ein verdientes Ergebnis: „GW Amisia besaß zwar leichte optische Vorteile, doch auch wir sind zu guten Chancen gekommen.“

Im anschließenden Elfmeterschießen trafen Jonas Schulte und Timo Selker für die Hausherren. Matthias Meis scheiterte an Hannes Schäperklaus, zudem schoss Luca Raus über die Latte. Da sich der Gegner keinen Fehlschuss leistete, zog dieser in die zweite Runde ein, wo es zu einem Vergleich mit dem TuS St. Arnold kommt, der den Skiclub Rheine ebenfalls im Elfmeterschießen bezwang.

„Auf diese Art und Weise zu verlieren, ist bitter. Aber bei mir überwiegt die Freude über die gezeigte Leistung. Der Gegner gehört nicht umsonst zu den Teams, die in der neuen Saison hoch gehandelt werden“, bilanzierte Overesch.

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