Kreisliga A: Spiel der Woche
FSV Ochtrup ohne Moor gegen Leer

Ochtrup -

Auf den imaginären Tippscheinen dürften die A-Liga-Insider woll eine Eins angekreuzt haben. Alles andere als ein Heimsieg des FSV Ochtrup gegen die stark ersatzgeschwächte Vertretung von Westfalia Leer käme einer Überraschung gleich. Aber dafür muss bei den Hausherren eines auf jeden Fall stimmen.

Freitag, 11.09.2020, 15:12 Uhr
FSV-Stürmer Kai Sandmann plagen leichte muskuläre Probleme. Sein Einsatz ist fraglich.
FSV-Stürmer Kai Sandmann plagen leichte muskuläre Probleme. Sein Einsatz ist fraglich. Foto: Thomas Strack

Der FSV Ochtrup ist am Sonntag Gastgeber von Westfalia Leer. Wer dabei in welche Rolle schlüpft, ist klar: Die Hausherren geben als Titelanwärter den Favoriten, da bleibt für den Gegner nur die Rolle des Underdogs.

Fußballerisch sieht FSV-Spielertrainer Jannik Holtmann seine Truppe im Vorteil. Er weiß aber auch: „Dieses Plus können wir nur ausspielen, wenn wir mit der Leerer Zweikampfstärke mithalten. Für die ist der Gegner bekannt.“ Das jüngste 1:1 in Laer ging Holtmann in den Folgetagen noch mehrmals durch den Kopf. Das Unentschieden zu bewerten, damit hat er so seine Schwierigkeiten: „Angesichts unserer vielen Gelegenheiten müssen wir das Ding eigentlich für uns entscheiden. Auf der anderen Seite waren wir aber 20 Minuten in Unterzahl.“

Für das nummerische Ungleichgewicht sorgte Julian Engbring, dessen Platzverweis aufgrund einer Notbremse mit zwei Spielen Sperre sanktioniert wurde. Engbring ist aber nicht der einzige Defensive, der ersetzt werden muss. Max Moor hat sich in Laer die Hand gebrochen. Für ihn dürfte Marvin Haumering in die Innenverteidigung rücken.

Noch größer sind die Personalsorgen bei den Gästen. Der aktuell ohnehin schon auf Kante genähte Kader wird durch den Ausfall von Luca Raus weiter dezimiert. Der A-Junior, der am vergangenen Sonntag beim 1:0-Sieg gegen Borghorst so gut mitwirkte, hat sich einen Bänderriss zugezogen. Auf der anderen Seite steht ein Einsatz von Gerold Laschke in Aussicht. Leers spielender Co-Trainer gibt nach überstandenen Knieprobleme eventuell grünes Licht.

„Ochtrup hat richtig viele gute Leute in seinen Reihen. Für uns kann es nur über den Kampf gehen. Wenn wir hinten gut stehen und Nadelstiche setzen, haben wir vielleicht eine kleine Chance. Im Endeffekt ist diese Partie für uns eine Art Bonusspiel“, positioniert sich Trainer Thomas Overesch.

Viel Lob hat er für Timo Selker parat, der in den Vorjahren meist als Joker zum Einsatz gekommen ist, sich mittlerweile aber einen Platz in der ersten Elf erkämpft hat: „Einfach super, wie Timo sich reinwirft. Und das nicht erst seit Kurzem, sondern schon in der ganzen Vorbereitung.“

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7578374?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686794%2F
Nachrichten-Ticker