Frauen-Fußball: Die heimischen Mannschaften vor dem Saisonstart
Langenhorst ohne Corinna Rüschoff

Altenberge/Horstmar -

Am Sonntag beginnt für die Fußballerinnen der Bezirksliga 6 die neue Spielzeit. Mit dabei Aufsteiger Matellia Metelen und die SpVgg. Langenhorst/Welbergen, der gute Titelchancen eingeräumt werden. Die meisten Veränderungen hat es beim FC Galaxy und der SG Horstmar/Leer gegeben.

Mittwoch, 16.09.2020, 16:09 Uhr
Mona Nefigmann (r.) wechselte von Nordwalde zur SG Horstmar/Leer.
Mona Nefigmann (r.) wechselte von Nordwalde zur SG Horstmar/Leer. Foto: Thomas Strack

Am kommenden Wochenende beginnt nicht nur die Saison in der Fußball-Bundesliga, auch die Fußball-Frauen der hiesigen Breiten nehmen ihren Spielbetrieb wieder auf.

13 Mannschaften umfasst die Bezirksliga 6, da der TuS Niederaden zurückgezogen hat und somit als erster Absteiger bereits feststeht. Das bedeutet, dass an jedem Spieltag ein Team pausieren muss. Fünf Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet der WN und des Tageblatts kicken in der Bezirksliga 6 und müssen sich ab Sonntag mit sechs neuen Gegnerteams in ihrer Liga auseinandersetzen. Matellia Metelen, Falke Saerbeck, SW Holtwick, Westfalia Hopsten, Union Wessum II und Turo Darfeld. Aufgrund des coronabedingten Abbruchs der Saison 19/20 hat sich auch bei den Frauen in der Ligenstruktur etwas getan – es gibt nämlich jetzt sieben Bezirksligen.

  • Das größte Problem der
  • SpVgg
  • .
  • Langenhorst
  • /
  • Welbergen
  • dürfte der Ausfall von Corinna Rüschoff sein. „Sie hat sich im Testspiel gegen Gievenbeck im Zweikampf mit dem Torwart das Schienbein gebrochen“, erklärt Trainer Marc Bethge. Rüschoff ist die Toptorjägerin der SpVgg. und dürfte nicht so leicht zu ersetzen sein. „Das lösen wir im Kollektiv“, sagt Bethge im Brustton der Überzeugung und will daher „oben mitspielen“. Ansonsten gibt es mit Franzi Brinkschmidt (Mittelfeld), Clara Homölle (Angriff), Clara Bos (Angriff) und Rike Lauen (Tor) nur vier Neuzugänge aus der eigenen Jugend. Lea Holtmann und Michelle Vollenbröker haben sich in die zweite Mannschaft verabschiedet. Bethges Favoriten sind Esch, die Landesliga-Absteiger Darfeld und Riesenbeck und Wessums Zweite, denn „die bekommen immer mal wieder Verstärkung aus der Ersten.“
  • Der
  • TuS
  • Altenberge
  • hat ebenfalls Heimrecht im ersten Spiel und erwartet um 15 Uhr Falke Saerbeck, das als Tabellenzweiter in die Bezirksliga hochgerückt ist. Neu in der Mannschaft von Trainer Jürgen Albrecht sind mit Sophia Holst aus Schleswig-Holstein (18 Jahre, offensives Mittelfeld), Katharina Engelking (19, Abwehr), Marit Greshake (19, Angriff) und Lara Schwier (17, Torfrau) vier Spielerinnen. Tina Moggia will fußballerisch kürzer treten.

Als Saisonziel will sich Albrecht aktuell noch nicht festlegen, denn „wir haben sechs neue Gegner in unserer Staffel und mit Horstmar/Leer, Esch und Langenhorst drei Mannschaften, die sich gut verstärkt haben. Wenn wir unter die ersten Vier am Ende gelangen, ist das okay“, will der Vorjahresvierte sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Sechs Punkte aus den ersten drei Spielen sind sein vorrangiges Ziel, denn mit Saerbeck, Galaxy und Metelen hat er zwei Aufsteiger vor der Brust, die er gerne schlagen möchte.

  • Die
  • SG
  • Horstmar
  • /
  • Leer
  • kann sich am Sonntag (Anpfiff um 13 Uhr) auf ihr eigenes Geläuf freuen, denn Aufsteiger Schwarz-Weiß Holtwick muss in Horstmar antreten. Das Team von Trainer Stefan Schulze Schwarthoff hat sieben neuen Spielerinnen im Kader, drei kamen vom FC Nordwalde: Mona Nefigmann (Abwehr), San­dra Thiemann (Mittelfeld) und Sabrina Thiemann (Tor); dazu Saskia Kösters von der SG Coesfeld (Mittelfeld, außen), Antonia Berkenhan aus der Jugend von Langenhorst (zentrales Mittelfeld) und mit Lena Dauwe und Emelie Arning zwei Jugendspielerinnen. Einziger Abgang ist Mareike Raus, die berufsbedingt kürzer treten will. Trotz der vielen Neuzugänge bleibt Schwarthoff zunächst zurückhaltend hinsichtlich seines Saisonziels. Achter ist die Spielgemeinschaft in der Vorsaison geworden, diesen Platz will er verbessern. „Am liebsten unter die ersten Fünf“, meint der Trainer, für den SW ESch und die Langenhorster Frauen die Meisterschaftsfavoriten sind: „Esch hat sich gut verstärkt und war in den letzten Jahren immer oben dabei.“
  • Der
  • FC
  • Galaxy
  • tritt am Sonntag um 13 Uhr beim Tecklenburger Aufsteiger Westfalia Hopsten an, und zwar mit sechs neuen Spielerinnen: Anna-Lena Bröcking (18, Mittelfeld), Kira-Sophia Kraul (18, Mittelfeld, verletzt, beide FC Nordwalde), Julia Thaden aus Niedersachsen (Abwehr), Luisa Börger vom SC Reckenfeld (Angriff), Jill Kißhauer von Preußen Borghorst (Angriff) und Hanna Scheipers von Germania Hauenhorst (Mittelfeld). Einziger Abgang ist Christin Ziegler, die nach Hauenhorst wechselt. „Wir werden versuchen, im oberen Mittelfeld mitzumischen. Esch und Horstmar sind für mich die Favoriten“, sagt Trainer Hennes Jerzinowski.
  • Matellia Metelen hat als Aufsteiger am Sonntag um 11 Uhr Heimrecht, muss aber mit der Spielvereinigung Langenhorst/Welbergen direkt gegen einen Meisterschaftsfavoriten auf den Platz. Neue Gesichter wird man in der Mannschaft von Trainer Stefan Okon und Co Maike Hollekamp nicht sehen. „Wir haben nur zwei Abgänge“, sagt Hollekamp und zählt Franziska Rieps und Johanna Buss auf. Als Neuling in der Liga wollen die Matellia-Frauen „in erster Linie nichts mit dem Abstieg“ zu tun haben, die Klasse also halten. Titelfavoriten sind laut Hollekamp Langenhorst und Altenberge.
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