A-Liga-Spiel der Woche: Westfalia Leer gegen Germania Horstmar
Derby der Leidenschaften

Horstmar/Leer -

Das Derby zwischen dem SV Westfalia und dem TuS Germania elektrisiert die Fußballfans in Horstmar. Es geht dabei nicht nur um Prestige und Punkte, sondern auch um Wiedergutmachung. Schließlich sind beide Teams am vergangenen Wochenende ganz schön abgestraft worden.

Freitag, 16.10.2020, 14:50 Uhr aktualisiert: 18.10.2020, 19:12 Uhr
Leers Matthias Hölscher ist als nimmermüder Kämpfer genau der richtige Derbyspieler.
Leers Matthias Hölscher ist als nimmermüder Kämpfer genau der richtige Derbyspieler. Foto: Thomas Strack

Am Sonntag wird das A-Liga-Derby in Horstmar ausgetragen. Westfalia Leer erwartet den TuS Germania – und die Gastgeber zahlreiche Fans. Daher dürfte es schwer werden, die Abstandsregeln einzuhalten, was eine Maskenpflicht auf dem gesamten Sportgelände nötig macht.

Ohne Mund-Nasen-Schutz sind natürlich die 22 Akteure unterwegs. Auf beiden Seiten ist Wiedergutmachung angesagt, denn sowohl die Leerer (in Nordwalde) als auch die Horstmarer (gegen Laer) holten sich am vergangenen Wochenende 0:6-Klatschen ab.

„Das war leider eine richtig schlechte Leistung von uns. Das können wir besser und wollen das auch zeigen. Wenn nicht im Spiel der Spiele, wann dann?“, hebt Westfalia-Trainer Overesch den enorm hohen Stellenwert der Partie hervor.

Die Gefahr, dass seine Jungs den Tabellenletzten unterschätzen, erkennt Overesch nicht. In so einem Nachbarschaftsduell hätte die Tabelle keine Aussagekraft, da würden andere Gesetze gelten. „Als die Horstmarer damals in die Bezirksliga aufgestiegen sind, waren wir es, die beiden Spiele gewonnen haben“, belegt Overesch seine These mit den entsprechenden Fakten. Als idealen Derbyspieler charakterisiert Overesch seinen Defensivallrounder Matthias Hölscher: „Der wirft sich in jeden Zweikampf. Auf so was kommt es am Sonntag an.“

„Wir müssen einfach cleverer auftreten“, fordert TuS-Trainer Bernd Borgmann von den Seinen. Da passt es ihm gut ins Bild, dass mit Yannik Ruhoff ein wichtiger Verteidiger wieder in den Kader zurückkehrt. Er soll der Hintermannschaft mit Wenzel Becks, Lars Overkamp oder Dirk Heising mehr Stabilität verleihen.

Mit Lars und Alexander Berkenbrock, Patrick Jung, Christopher Backhaus oder Ruben Kosakowski verfügt Borgmann über Spieler, die vorangehen sollen. Die sind Sonntag mehr denn je gefragt, denn laut Borgmann sei jetzt die Zeit gekommen, „zwingend zu punkten“.

  • Im Vorfeld mussten sich die Fans für einen Besuch des Spiels bei ihren Vereinen anmelden. Ohne Anmeldung wird kein Zutritt gewährt, heißt es seitens der Westfalia.

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7635195?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686794%2F
Nachrichten-Ticker