Fußball: Landesliga 4
Zwei Wochen gesperrt

Burgsteinfurt -

Die zwei Siege in Folge haben die Stimmung des SV Burgsteinfurt um einiges aufgehellt. Die Mannschaft lebt noch und zeigt Zusammenhalt. Doch die Rote Karte für Alexander Bügener schlägt – neben neun Ausfällen – erneut in Loch in den Kader der Stemmerter.

Montag, 20.11.2017, 16:42 Uhr aktualisiert: 20.11.2017, 16:50 Uhr
Nach dem 2:1-Siegtreffer nach der Flanke von Ricardo da Silva (l.) gab es für Christoph Klein-Reesink kein Halten mehr.
Nach dem 2:1-Siegtreffer nach der Flanke von Ricardo da Silva (l.) gab es für Christoph Klein-Reesink kein Halten mehr. Foto: gs

Zwei Spiele in Folge gewonnen – das hebt die Stimmung. Allerdings neun verletzte Spieler und jetzt noch einer mehr wegen einer Roten Karte, die eigentlich ein anderer verdient hätte, ist arg betrüblich. Doch das Strafmaß für Alexander Bügener, der in der Partie des SV Burgsteinfurt bei Eintracht Coesfeld von Schiedsrichter Tim Zahnhausen Rot bekommen hatte, hält sich in Grenzen.

Zwei Wochen hat Staffelleiter Gerhard Rühlow verhängt. Aus Sicht der Zuschauer, selbst der Coesfelder, hatte nämlich Aleksandar Temelkow ein Foul begangen, als er beim Versuch, vom Boden aufzustehen, Bügener ins Gesicht gegriffen hatte. Zur Verwunderung aller sah jedoch Bügener den Roten Karton. Rühlow wertete Bügeners Verhalten, nachdem er eigene Recherchen angestellt hatte, als minderschweren Fall und verhängte das Mindestmaß – zwei Spiele.

„Das Strafmaß ist okay, aber wenn man Alex fragen würde, wäre der natürlich nicht einverstanden, weil er aus seiner Sicht nichts gemacht hat“, kommentierte SVB-Trainer Klein-Reesink die Sache.

Sein Innenraumverweis, der zweite übrigens in dieser Saison, kostet den Verein 200 Euro, weil Klein-Reesink als „Wiederholungstäter“ eingestuft wurde. Den ersten Verweis erhielt der SVB-Trainer im Spiel gegen Eintracht Ahaus von Schiedsrichter Maik Echelmeyer, der auf Hinweis von Linienrichter Bernward Pinke tätig geworden war. „In Coesfeld war der Verweis verdient, weil gefühlt mindestens zehn Mann auf, neben und hinter der Bank Theater gemacht haben. Da kann ich verstehen, dass der Linienrichter irgendwann die Nase voll hat und einen wegschickt“, zeigte Klein-Reesink Verständnis für die Reaktion des Schieds- bzw. Linienrichters. Vielleicht sollten sich einige Fans des SVB zurückhaltender gebärden, denn meist schadet diese Form von Kritik am Unparteiischen nur der Mannschaft, meistens der eigenen.

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