Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Matthias Kappelhoff hört am Saisonende beim 1. FC Nordwalde auf

Nordwalde -

Der 1. FC Nordwalde muss sich auf die Suche nach einem neuen Coach machen. Matthias Kappelhoff teilte dem Vorstand des Fußball-A-Ligisten mit, dass er seine Trainertätigkeit im Juni beendet. Mit der wenig zufriedenstellenden Tabellensituation habe diese Entscheidung aber nichts zu tun, so der 36-jährige Ochtruper.

Mittwoch, 22.11.2017, 11:50 Uhr aktualisiert: 22.11.2017, 15:49 Uhr
Matthias Kappelhoff steht dem 1. FC Nordwalde nur noch bis zum Saisonende zur Verfügung. Die Entscheidung, die Zusammenarbeit nicht fortzuführen, ist dem Ochtruper sehr schwer gefallen.
Matthias Kappelhoff steht dem 1. FC Nordwalde nur noch bis zum Saisonende zur Verfügung. Die Entscheidung, die Zusammenarbeit nicht fortzuführen, ist dem Ochtruper sehr schwer gefallen. Foto: Thomas Strack

Im Sommer endet nach zwei Spielzeiten die Trainertätigkeit von Matthias Kappelhoff beim A-Ligisten 1. FC Nordwalde. Der 36-Jährige informierte den Vorstand jetzt darüber, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Gleiches gilt für Co-Trainer Daniel Pliete, mit dem Kappelhoff schon zu Zeiten bei Matellia Metelen ein eingespieltes Duo gebildet hatte.

Als einer der Titelanwärter gestartet, weisen die Nordwalder nach Beendigung der Hinrunde einen Rückstand von zehn Punkten auf Spitzenreiter Grün-Weiß Rheine auf. Doch die wenig zufriedenstellende Tabellensituation gab nicht den Ausschlag für Kappelhoffs Entscheidung. „Ich bin keiner, der wegläuft, wenn es schwierig wird. Die Gründe sind andere. Daniel und ich können momentan einfach nicht versprechen, in dem Umfang wie bisher auch über die Saison hinaus zur Verfügung zu stehen“, betont der Ochtruper. „Und Versprechungen zu machen, die wir vielleicht nicht einhalten können, ist einfach nicht unsere Art.“

Karl-Heinz Möllers, Sportlicher Leiter des 1. FC Nordwalde, bedauert den Entschluss der beiden Übungsleiter: „Das ist sehr schade. denn wir hätten liebend gerne mit beiden weitergemacht. Sie leisten sehr gute Arbeit, auch wenn das am aktuellen Tabellenbild nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist.“ Wer die Nachfolge antreten könnte, ließ Möllers erstmal offen. Man habe ja noch etwas Zeit, sich nach einem geeigneten Trainer umzusehen.

Dass er irgendwann einmal wieder auf einer Trainerbank sitzen oder sich in anderer Funktion engagieren könnte, wollte Kappelhoff nicht ausschließen. „Dafür mache ich das einfach zu gerne. Sowohl die drei Jahre in Metelen als auch die Zeit hier in Nordwalde haben mir richtig Spaß gemacht. Aber wie gesagt, augenblicklich kann ich nicht gewährleisten, dass ich weiterhin vier Mal in der Woche für den Fußball zur Verfügung stehen kann. Deshalb habe ich diese Entscheidung schweren Herzens getroffen. Aber man weiß ja nie, wie sich Lage ent­wickelt“, erklärt Kappelhoff, der in seiner aktiven Zeit für Vorwärts Wettringen, Borussia Emsdetten und Preußen Borghorst auf Torejagd gegangen ist.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5305491?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686795%2F
Nachrichten-Ticker