Fr., 02.03.2018

Fußball: Bezirksliga Sonderschicht über Ostern für den SV Wilmsberg

Wilmsbergs Angreifer Alexander Hesener und Hauenhorsts Keeper Jan Westhoff standen sich 2017 Ostermontag gegenüber. Nicht ausgeschlossen, dass sie Gründonnerstag erneut aufeinandertreffen.

Wilmsbergs Angreifer Alexander Hesener und Hauenhorsts Keeper Jan Westhoff standen sich 2017 Ostermontag gegenüber. Nicht ausgeschlossen, dass sie Gründonnerstag erneut aufeinandertreffen.

Kreis Steinfurt - 

Da das für Sonntag angesetzte Meisterschaftsspiel des SV Wilmsberg gegen Arminia Ibbenbüren abgesagt wurde, stehen bei den Piggen nun schon vier Nachholspiele auf dem Plan. Das bringt Verein in die Bredouille. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Ostern ganz im Zeichen des Fußballs steht für den SVW. Darüber hinaus gilt es bei der Terminierung der Nachholspiele Wichtiges zu beachten. Das veranschaulichte jetzt Staffelleiter Gerhard Rühlow.

Von Heiner Gerull

Die Ostertage für den geplanten Kurztrip mit der Familie nutzen oder lieber doch seinem liebsten Hobby, dem Fußballspielen, nachgehen? Besonders beim SV Wilmsberg wird manch ein Kicker in Gewissenskonflikt geraten, wenn es gilt, in dieser Hinsicht eine Entscheidung zu treffen. Nachdem auch das für Sonntag angesetzte Heimspiel des SVW gegen Arminia Ibbenbüren Freitagvormittag wegen der widrigen Witterungsverhältnisse abgesagt wurde, stehen beim heimischen Fußball-Bezirksligisten nun schon vier Spiele im Terminkalender, die nachgeholt werden müssen. Bei der Neuansetzung kommt selbst Staffelleiter Gerhard Rühlow ganz schön ins Schwitzen.

„Das ist sicherlich sehr unbefriedigend“, sagt Christof Brüggemann. Da in Wilmsberg die Sportanlage gesperrt ist, versuchte der SVW-Trainer seine Spieler während der augenblicklich herrschenden Eiszeit mit Spinning, in der Muckibude oder in der Soccerhalle bei Laune zu halten. Was nicht ganz einfach ist. „Die Jungs wollen einfach nach draußen und den Ball am Fuß haben. Im Moment kümmere ich mich darum, wo wir trainieren und nicht darum, was wir trainieren“, bringt Brüggemann seine Befindlichkeiten zum Ausdruck. Es ist nachvollziehbar, dass Trainer und Verein einen Wettbewerbsnachteil sehen gegenüber all jenen Clubs, die über einen Kunstrasenplatz verfügen und deshalb auch bei winterlichen Verhältnissen trainieren können.

Die Wilmsberger werden dieses Problem weder kurz- und wohl auch nicht mittelfristig lösen können. Also müssen sie sich mit den gegebenen Umständen arrangieren. Und die deuten darauf hin, dass es für die Piggen nichts wird mit einem spielfreien Osterwochenende. So wurde das Nachholspiel bei Amisia Rheine für Ostermontag (2. April, 15 Uhr) angesetzt. Doch dabei wird es kaum bleiben. „Ich werde nicht umhinkommen, auch an Gründonnerstag Spiele anzusetzen“, gab Rühlow einen Einblick in seine Planungen. Und bei vier ausstehenden Partien dürfte der SV Wilmsberg ganz sicher in der Verlosung sein.

Erschwerend bei der Terminierung kommt hinzu, dass die Wilmsberger auch noch gegen Germania Hauenhorst und Westfalia Kinderhaus antreten müssen. Und da sich diese beiden Mannschaften am 9. Mai in einem weiteren Nachholspiel gegenüberstehen, fällt für die Wilmsberger der Mittwoch vor Christi Himmelfahrt als möglicher Ausweichtermin flach. Das setzt die Piggen verstärkt unter Zugzwang, zumal auch noch ein Termin für das Spiel gegen Ibbenbüren gefunden werden muss.

„Es wird wohl bis weit in den April oder gar in den Mai hin­eingehen“, sagt Rühlow mit Blick auf eine Neuansetzung. Eine Terminierung zu einem früheren Zeitpunkt an einem Wochentag – etwa Anfang oder Mitte April – wäre sicherlich möglich. Wegen der früh einbrechenden Dunkelheit müssten diese Spiele deshalb schon um 18 Uhr angepfiffen werden. „Das kann ich aber keinem Gastverein zumuten“, erläutert der Staffelleiter.

Sollten alle Stricke reißen, bliebe Rühlow eine letzte Möglichkeit, die Partien auszutragen. So sieht die Spielordnung vor, ein Nachholspiel auch kurzfristig auf einem neutralen Platz anzuordnen. „Deshalb sollte jeder von einem Spielausfall betroffene Verein zuerst den Staffelleiter und nicht etwa die gegnerische Mannschaft informieren“, betont Rühlow.



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