Fr., 16.03.2018

Liste der Ausfälle ist lang – personelle Engpässe überschatten das Derby TuS Laer und SC Preußen arg gebeutelt

Ob Simon Eckelmeier (li.) dem TuS Laer im Spiel gegen Preußen Borghorst zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten.

Ob Simon Eckelmeier (li.) dem TuS Laer im Spiel gegen Preußen Borghorst zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Foto: Thomas Strack

Laer - 

Der TuS Laer und der SC Preußen Borghorst sind respektabel ins Jahr 2018 gestartet. Welcher der beiden Clubs setzt sich im direkten Aufeinandertreffen durch? Hüben wie drüben gibt es Probleme vor dem Derby.

Von Heiner Gerull

Mit jeweils 27 Punkten liegen der TuS Laer und Preußen Borghorst vereint in der A-Liga-Tabelle auf den Plätzen sieben und acht. Und noch etwas haben die beiden Clubs gemeinsam: Hüben wie drüben ging das Formbarometer zuletzt nach oben. Am Sonntag wird sich ab 15 Uhr auf der Sportanlage in Laer zeigen, bei welchem der beiden Kontrahenten sich der positive Trend fortsetzt.

Eigentlich sind das Voraussetzungen, die ein gutklassiges Spiel erwarten lassen. Wäre da nicht die Grippewelle, die hüben wie drüben Teile der Mannschaft erfasst hat. Selbst Harry Toonen hatte es erwischt. Er lag einige Tage flach. „Ich hoffe nicht, dass mich noch einer anschreibt und sich krankheitsbedingt abmeldet“, sagte Laers Trainer nicht ohne Grund. Denn die Liste der angeschlagenen und erkrankten Spieler ist schon so lang genug. Torjäger Nico Stippel fehlt definitiv. Darüber hinaus sind Simon Eckelmeier und Fabian Frie angeschlagen. Auch Tobias Buck fehlt seit geraumer Zeit aufgrund einer fiebrigen Erkältung. „Das sind keine guten Voraussetzungen“, erläutert Toonen.

Freilich kann sein Pendant Dirk Altkrüger einiges zu diesem Thema beitragen. Denn auch beim SC Preußen ist das Lazarett zurzeit gut gefüllt. Maik Menke, Jens Klein und Justin Eilers (allesamt Grippe) fehlten zuletzt. Tim Westhoff und Philipp Wierling müssen verletzungsbedingt passen. Zudem haben sich noch Hendrik Berning und Tim Köning in den Urlaub verabschiedet. „Angesichts dieser Umstände wäre ich mit einem Punkt schon zufrieden. Zumal Laers Mannschaft eine gute Qualität hat“, sagt Altkrüger, der aber dennoch zuversichtlich ist, einen ausreichend großen Kader aufbieten zu können.

Mit ähnlichem Respekt begegnet Toonen den Borghorstern: „Die haben sich gut gefangen. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.“ Und wenn der Niederländern in Diensten des TuS Laer dann auch noch hinzufügt, dass eigentlich keine Mannschaft verlieren dürfe, lässt das einen spannenden Schlagabtausch erwarten.



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