So., 18.03.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Preußen klettert weiter: 3:1 beim TuS Laer

Dass ein Laerer im Zweikampf eher am Ball war (wie hier Mert Karatoprak, r., gegen Rene Weiermann), kam im zweiten Abschnitt seltener vor. Die Borghorster zeigten sich bissiger und vor dem Tor effektiv. Das reichte zu einem verdienten 3:1-Sieg.

Dass ein Laerer im Zweikampf eher am Ball war (wie hier Mert Karatoprak, r., gegen Rene Weiermann), kam im zweiten Abschnitt seltener vor. Die Borghorster zeigten sich bissiger und vor dem Tor effektiv. Das reichte zu einem verdienten 3:1-Sieg. Foto: Jan Gudorf

Laer/Borghorst - 

In gewisser Weise war es ein echtes Spitzenspiel. Erst eine Niederlage hatte der TuS Laer zu Hause hinnehmen müssen. Das gleiche Kunststück gelang dem SC Preußen Borghorst auf fremdem Platz. Nach der Partie steht diese Eins nur noch bei den Gästen: Mit dem 1:3 (0:1) feierte der SCP den dritten Sieg in Serie.

Von Jan Gudorf

Wenig überraschend begegneten sich die punktgleichen Tabellennachbarn zu Beginn auf Augenhöhe. Bei schwierigen Windverhältnissen dauerte es 26 Minuten bis zur ersten dicken Chance. Maik Menke lief allein aufs TuS-Tor zu, verfehlte aber den Kasten. Nach rund einer halben Stunde parierte Niclas Kock auf der anderen Seite zunächst einen Freistoß von Mert Karatoprak, dann einen Schuss von Jan Schwier aus spitzem Winkel.

Nachdem Alexander Thüning einen wuchtigen Schuss von Menke über die Latte gelenkt hatte, führte eine der nachfolgenden Ecken zur Gäste-Führung. Bedrängt von Jonas Baumann bugsierte Simon Eckelmeier den von Sven Berghaus getretenen Ball ins eigene Gehäuse (38.).

Der Treffer zeigte Wirkung, nach dem Seitenwechsel war Preußen das dominante Team. „Wir haben dem Gegner im Zentrum zu viel Platz gelassen. Nach einer Umstellung in der Pause hatten wir das Spiel besser im Griff“, analysierte Dirk Altkrüger, dessen Team nach 54 Minute auf 2:0 erhöhte. Nach einem Foul an Tom Rausch verwandelte Berghaus den fälligen Strafstoß.

Auf dem Vorsprung ruhte sich Borghorst ein wenig aus, ohne aber die Kontrolle abzugeben. Laer schaffte es kaum in den gegnerischen Strafraum. „Ohne Sturm kannst du kein Spiel gewinnen“, wies Harry Toonen auf die Personalprobleme hin, die er aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte. „Der Auftritt war blutleer, so kannst du nicht in ein Spiel gehen. Nach dem Rückstand fehlte dann auch noch der Glaube“, brachte Laers Interimstrainer seine Enttäuschung zum Ausdruck

Zwölf Minuten vor Schluss war das Spiel endgültig entschieden, als Menke allein vorm Tor die Nerven behielt und zum 0:3 einschoss. Eine Unachtsamkeit in der SCP-Abwehr brachte dem TuS immerhin noch den Ehrentreffer. Leon Konermann legte auf für Lukas Eissing, der das 1:3 erzielte (90.).

TuS : Thüning – Eckelmeier, Hallau, Kippenbrock, Veltrup – Buck (81. Hagenhoff), A. Gökyildiz, Schwier, Konermann – Karatoprak (72. Barbato), Eissing.

SCP : Kock – Schulze Brock, Matic, Mader, Reiß – Baumann, Overhage (46. Wierling/65. Groll) – Rausch, Berghaus, Weiermann (65. Eilers) – Menke.

Tore : 0:1 Eckelmeier (38./ET), 0:2 Berghaus (54./FE), 0:3 Menke (78.), 1:3 Eissing (90.).



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