Fr., 23.03.2018

Metelener müssen langsam liefern Matellia und Laer unter Zugzwang

Auf die Reaktionsschnelligkeit von Matellias Torwart Sven Tolksdorf kommt es auch morgen im Spiel gegen TuS Laer an.

Auf die Reaktionsschnelligkeit von Matellias Torwart Sven Tolksdorf kommt es auch morgen im Spiel gegen TuS Laer an. Foto: Angelika Hoof

Metelen - 

Im Punktspiel zwischen Matellia Metelen und dem TuS Laer steht einiges auf dem Spiel; nicht nur, weil der TuS Laer das Hinspiel unter glücklichen Umständen gewonnen hat.

Von Heiner Gerull

Nächster Anlauf für Matellia: Nachdem das Punktspiel gegen Spitzenreiter GW Rheine zuletzt abgesagt worden war, erwarten die Metelener am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) den TuS Laer.

Aufgrund zahlreicher Spielausfälle ist die Situation am Tabellenende unübersichtlich geworden. Aber nicht nur deshalb. Da in der Bezirksliga 12 Schlusslicht SuS Neuenkirchen II in höchster Abstiegsgefahr schwebt und auch Amisia Rheine noch nicht auf der sicheren Seite ist, käme es im Falle eines Abstiegs einer dieser Vereine in der A-Liga zu einem vermehrten Abstieg. Somit steht morgen nicht nur der Tabellenzwölfte Matellia unter Zugzwang. Auch der TuS Laer muss nach der 1:3-Niederlage gegen Preußen Borghorst noch aufpassen, nicht in den Abstiegssog hineingezogen zu werden.

Martin Junk ist sich der Gefahr bewusst. Gleichwohl überwiegt beim Co-Trainer des FC Matellia die Zuversicht: „Wir haben keine Lust, wie im vergangenen Jahr bis zum vorletzten Spieltag zu warten, bis der Klassenerhalt feststeht. Vom Potenzial her ist unsere Mannschaft stabil genug, die letzte Saisonphase positiv zu gestalten.“ Ein erster Schritt in diese Richtung wäre ein Sieg gegen den TuS. Gelänge der, wäre es zugleich die Revanche für die im Hinspiel erlittene 0:1-Niederlage.

Doch auch der TuS hat nichts zu verschenken, wie Coach Harry Toonen zu verstehen gibt: „Wir dürfen nicht verlieren, denn dann könnte es noch einmal brenzlig werden.“ Zuversicht schöpft Toonen aus der sich entspannenden Personallage. So kehrt Torjäger Nico Stippel ebenso wie der zuletzt angeschlagene Kai Bröker in den Kader zurück.



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