Mo., 02.04.2018

Fußball: Bezirksliga 12 Wilmsberg wartet weiter

Umkämpfte 90 Minuten sahen die Zuschauer am Ostermontag im Wilmsberger Waldstadion. Am Ende mussten sich Aldo Colalongo (l.) und sein Team gegen Wolbeck mit einem Punkt begnügen.

Umkämpfte 90 Minuten sahen die Zuschauer am Ostermontag im Wilmsberger Waldstadion. Am Ende mussten sich Aldo Colalongo (l.) und sein Team gegen Wolbeck mit einem Punkt begnügen. Foto: Jan Gudorf

Borghorst - 

So viel steht fest: Die Scoutingabteilung des SV Wilmsberg funktioniert. „Ein umkämpftes Spiel“ hatte Christof Brüggemann gegen den VfL Wolbeck erwartet. Und „umkämpft“ ist tatsächlich eine passende Beschreibung dessen, was beide Teams über weite Strecken darboten. Entsprechend leistungsgerecht war das 1:1 (0:0) im Nachholspiel am Ostermontag.

Von Jan Gudorf

„Beide Teams waren erstmal auf die Defensive bedacht“, beschrieb Brüggemann das Geschehen in den ersten 45 Minuten, in denen beide Kontrahenten auf dem tiefen Geläuf im Waldstadion auf Fehler des Gegners hofften. Da diese ausblieben, warteten die Zuschauer vergeblich auf Torchancen.

Bis zur 54. Minute, als sie innerhalb weniger Sekunden zwei Hochkaräter zu sehen bekamen. Doch nur die Gastgeber konnten ihre Gelegenheit nutzen. Alexander Wehrmann flankte von der linken Seite auf Cedric Eisfeldt, der in der Mitte zur Führung einköpfte. Nur wenige Augenblicke nach dem Wiederanstoß stand Daniel Seidel plötzlich frei vor dem Kasten von Lukas Schröder. Doch der Wolbecker schoss über das Tor.

Auch in der Folge waren beide Mannschaften offensiver ausgerichtet als im ersten Durchgang. Der SVW versuchte es durch Fernschüsse von Alexander Hesener und Steffen Köhler. Insgesamt waren nun aber die Gäste spielbestimmend. Teilweise gelang es ihnen, Wilmsberg in dessen Spielhälfte zu drängen. Klare Einschussmöglichkeiten ließ die Deckung der Piggen aber nicht zu.

In den letzten Minuten erarbeitete sich der VfL eine Vielzahl an Standardsituationen, wovon eine zum Erfolg führte. Nach einer Ecke von der linken Seite kam der Ball zu Florian Quabeck, der von der Strafraumgrenze flach ins lange Eck schlenzte (87.). „Bei den großen Jungs da vorne drin kann man solche Situationen nicht alle verteidigen“, hatte Brüggemann Verständnis mit seinem Team und lobte zugleich den Gegner.

Wie in der Vorwoche verhinderte ein später Ausgleich somit einen Erfolg des SV Wilmsberg, der weiter auf den ersten Sieg in 2018 warten muss. Brüggemann: „Mit dem Ergebnis heute sind wir dennoch zufrieden.“

SVW : Schröder – Häder, Dobbe, Köhler, Hermeling – Thoms, Wies – Eisfeldt (57. Schemann), Ochse (74. Colalongo), Wehrmann (81. R. Brüning) – Hesener.

Tore : 1:0 Eisfeldt (54.), 1:1 Quabeck (87.).



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