Di., 05.06.2018

Tischtennis: Oberliga West und Deutsche Seniorenmeisterschaft Christoph Heckmann stößt auf „Silbermine“

Christoph Heckmann zeigte bei der Deutschen Meisterschaft in Dillingen starke Leistungen. Nach der Sommerpause geht es für den Altenberger ím Trikot des TB Burgsteinfurt und der DJK BW Annen weiter.

Christoph Heckmann zeigte bei der Deutschen Meisterschaft in Dillingen starke Leistungen. Nach der Sommerpause geht es für den Altenberger ím Trikot des TB Burgsteinfurt und der DJK BW Annen weiter. Foto: Thomas Strack

Burgsteinfurt - 

Einen Neuzugang hat der TB Burgsteinfurt nicht an Land ziehen können. Insofern tritt der Oberliga-Aufsteiger weiterhin in unveränderter Aufstellung an. Wenn alle Stemmerter aber so spielen wie zuletzt Christoph Heckmann bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft, dann scheint Verstärkung auch gar nicht nötig zu sein.

Von Marc Brenzel

Nach dem Gewinn der NRW-Liga-Meisterschaft treten die Tischtennis-Herren des TB Burgsteinfurt demnächst wieder in der Oberliga an. Und das in unveränderter Aufstellung, denn die Suche nach einem Neuzugang blieb ohne Ergebnis.

„Ich habe gemacht und getan, aber es hat sich nichts ergeben. Was manche Leute für finanzielle Vorstellungen hatten – darüber kann ich nur mit dem Kopf schütteln“, klärte Sascha Beuing auf. „Das macht aber nichts, dann gehen wir eben mit denselben Leuten in die neue Saison.“

Der Routinier weiß, dass es angesichts so starker Konkurrenten wie Holzbüttgen, Velbert, Köln oder Dortmund schwer werden dürfte, doch die Stemmerter freuen sich auf die Herausforderung. Nicht zuletzt, weil die beiden Jahre in der NRW-Liga sportlich dann doch nicht so reizvoll waren.

Wer an welcher Position aufgeboten wird, darüber möchte Beuing nicht spekulieren. Nicht zuletzt, weil sich Yorrick Michaelis immer besser entwickelt. Der 18-Jährige wird mehr und mehr zum Leistungsträger. „Alleine schon wegen ihm mussten wir einfach aufsteigen“, betont Beuing.

Während Michaelis die Jugend beim TB Burgsteinfurt repräsentiert, steht Christoph Heckmann für die Erfahrung. Wie gut der Altenberger ist, bewies er unlängst bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren im bayrischen Dillingen. Zwei Medaillen brachte der Rechtshänder mit nach Hause – im Einzel und im Mixed gab es Silber.

Der amtierende dreifache Westdeutsche Meister bestach in der Einzelkonkurrenz der Altersklasse 50 mit in der Regel klaren Siegen. Im Finale erwies sich dann aber der an Nummer eins gesetzte Saarländer Andreas Koch als zu stark. „Ich hatte vorher schon vier, fünf Mal gegen ihn gespielt. Das waren immer Fifty-fifty-Geschichten. Doch diesmal war er einfach zu gut“, erklärte Heckmann.

Da sich sein Stammpartner Ludger Ostendarp im Vorfeld des Turniers verletzt hatte, trat Heckmann im Doppel an der Seite von Bernd Völpel an. Das Duo verkaufte sich ordentlich, schied aber in der dritten Runde gegen die spätere Siegerpaarung Andreas Krämer/Norbert Schölhorn aus.

Im Mixed vertraute Heckmann auf Maria Beltermann (Kleve), mit der er schon zahlreiche Erfolge feiern konnte. In Dillingen führte der gemeinsame Weg in das Finale, das aber Monika Dietrich und Carsten Matthias für sich entschieden.

„Ich habe jetzt schon zum 15. Mal bei der DM mitgemacht, aber zu einer Goldmedaille hat es noch nicht gereicht. Deshalb muss ich nächstes Jahr wohl weitermachen“, schmunzelt Heckmann. „Aber ohne einen Titelgewinn bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden.“

Die führte auch dazu, dass sich Heckmann der DJK BW Annen anschließt. „Aber nur in der Altersklasse 50 plus. Ansonsten bleibe ich natürlich beim Turnerbund“, versichert der Altenberger. „Mit Annen hätte ich dann drei, vier Termine in der Saison. Das ist nicht mit der Oberliga zu vergleichen“, macht der Silbermedaillen-Gewinner deutlich, dass der TBB die höhere Priorität genießt.



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