Fußball in der Bezirksliga
SVB-Statistik mit Spitzenwerten

Steinfurt/Horstmar -

Der SV Burgsteinfurt holte 27 Punkte aus den ersten zehn Saisonspielen, was einem Durchschnitt von 2,7 Zählern pro Spiel entspricht. Damit überbietet der SVB sogar den Spitzenwert des SC Westfalia Kinderhaus, der in der vergangenen Bezirksliga-Saison mit großem Vorsprung Meister geworden ist. Aber auch die Ausbeute des SV Wilmsberg und des TuS Germania Horstmar kann sich sehen lassen.

Mittwoch, 24.10.2018, 15:46 Uhr aktualisiert: 24.10.2018, 15:52 Uhr
Burgsteinfurts Kai Hintelmann (li.) und Wilmsbergs Nils Schemann spielen mit ihren Teams bislang eine bemerkenswerte Saison.
Burgsteinfurts Kai Hintelmann (li.) und Wilmsbergs Nils Schemann spielen mit ihren Teams bislang eine bemerkenswerte Saison. Foto: Jan Gudorf

Fußball in der Bezirksliga bietet hohen Unterhaltungswert. In besonderem Maße tragen die drei heimischen Vertreter SV Burgsteinfurt, SV Wilmsberg und Germania Horstmar dazu bei.

Erstaunlich ist das insofern, weil nicht die vor Saisonbeginn hochgehandelten Favoriten Greven 09, SC Altenrheine oder auch Vorwärts Wettringen die erste Geige spielen, sondern der SV Burgsteinfurt und der SV Wilmsberg. Und auch Aufsteiger TuS Germania Horstmar schlägt sich als Tabellenachter überaus respektabel.

Läuft es für den SV Burgsteinfurt weiter wie bisher, dann sollte nicht mehr viel schiefgehen. Denn die Bilanz von 27 Punkten nach zehn Spielen ist überragend. „Gegen starke Gegner sehen wir meistens recht gut aus, gegen vermeintlich schwächere tun wir uns schwer“, sagte Burgsteinfurts Co-Trainer André Bischoff unlängst.

In der Statistik indes kommt diese Einschätzung nicht zum Tragen. Im Schnitt holten die Stemmerter bislang 2,7 Punkte aus jedem Spiel. Nicht einmal Westfalia Kinderhaus, Überflieger und Meister der vergangenen Bezirksliga-Saison, kam auf diesen Wert. Der Club aus Münsters Norden sammelte in 30 Spielen 73 Punkte und distanzierte seinen ärgsten Verfolger SC Altenrheine mit einem satten Vorsprung von 16 Zählern. Am Ende betrug die durchschnittliche Ausbeute 2,43 Punkte pro Spiel – es ist der beste Wert der vergangenen zehn Spielzeiten.

Als sich die Stemmerter in der Saison 2013/14 den Titel sicherten, standen in der Endabrechnung 77 Zähler nach 34 Spielen – was einem Schnitt von 2,26 Punkten pro Spiel entspricht. Genau diese Bilanz verzeichnete auch der SC Preußen Lengerich 2014/15. Der TuS Altenberge kam in seiner Meistersaison 2016/17 in 28 Spielen auf 66 (2,35 pro Spiel) und der SC Preußen Borghorst im Aufstiegsjahr 2011 auf 69 (2,3) Punkte. Gleiches wie die Borghorster schaffte Borussia Emsdetten in der Spielzeit 2015/16.

Ähnlich souverän wie der SV Burgsteinfurt schlägt sich die DJK Eintracht Coesfeld in der Bezirksliga 11. Der Spitzenreiter holte in elf Spielen 30 von 33 möglichen Zählern. Hochgerechnet auf die gesamte Spielzeit müssten es wohl gut 80 Punkte sein, um sich am Ende als Aufsteiger feiern lassen zu dürfen. In der sportlichen Heimat der Burgsteinfurter, Wilmsberger und Horstmarer wird die für den Aufstieg erforderliche Punktzahl wohl noch höher sein; allein deshalb, weil die Bezirksliga 12 mit 17 Mannschaften bestückt ist. Die Titelaspiranten haben also noch ein gutes Stück des Weges vor sich – aber die Richtung stimmt.

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