Fußball: Hallenturnier des SV Wilmsberg
Lassen es die Piggen wieder krachen?

Borghorst -

Der SV Wilmsberg lädt ab Donnerstag zur 31. Auflage des Hallenfußballturniers in die Borghorster Buchenberghalle. Der Gastgeber zählt auch in diesem Jahr zu den heißesten Titelanwärtern. Doch es gibt starke Konkurrenz.

Mittwoch, 26.12.2018, 17:48 Uhr aktualisiert: 02.01.2019, 15:04 Uhr
Im vergangenen Jahr setzte sich Gastgeber SV Wilmsberg bei eigenen Indoor-Kick durch. Diesen Triumph wollen die Piggen möglichst wiederholen.
Im vergangenen Jahr setzte sich Gastgeber SV Wilmsberg bei eigenen Indoor-Kick durch. Diesen Triumph wollen die Piggen möglichst wiederholen. Foto: Jan Gudorf

Vorhang auf für die 31. Auflage des Hallenfußballturniers des SV Wilmsberg. Wenn Donnerstagabend um 18.30 Uhr das Eröffnungsspiel zwischen den A-Junioren der Jugendspielgemeinschaft Borghorst/Wilmsberg und dem Bezirksligisten Vorwärts Wettringen in der Buchenberghalle angepfiffen wird, dann steht vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Schafft es eine der teilnehmenden 15 Mannschaften, den SV Wilmsberg zu entthronen oder lassen es die Piggen wieder richtig krachen?

Sicherlich haben die Wilmsberger auch bei der Neuauflage des Budenzaubers die besten Karten. Allerdings ist davon auszugehen, dass das Turnier nicht zu einem Selbstläufer wird. Schon das Preisgeld von insgesamt 2000 Euro stachelt den Ehrgeiz der Konkurrenz an, sodass davon auszugehen ist, dass die Mitbewerber ihre Hallenspezialisten nach Borghorst entsenden.

Zu einem der ganz heißen Kandidaten auf den Turniersieg zählt Wilmsbergs Bezirksliga-Konkurrent FC Vorwärts Wettringen. Aber auch der SV Burgsteinfurt sowie die A-Ligisten 1. FC Nordwalde, TuS Laer 08, Grün-Weiß Rheine und DJK BW Greven werden alles in die Waagschale werfen, um sich in der Nachbarschaft von ihrer besten Seite zu zeigen.

Das gilt sicherlich auch für die zweiten Mannschaften des 1. FC Gievenbeck und des SuS Neuenkirchen, bei denen man nicht weiß, ob sie vielleicht auch den einen oder anderen Akteur aus dem Gievenbecker Oberliga- oder dem Neuenkirchener Westfalenliga-Kader nach Borghorst schicken.

Eine gute Rolle ist zudem den Borghorster Allstars zuzutrauen. Die Stadtauswahl, die sich größtenteils aus ehemaligen Aktiven zusammensetzt, hat sich zwar den Zusatz „Altstars“ angeheftet. Doch was von deren Leistungsstärke zu halten ist, beschreibt Christof Brüggemann treffend: „Die sind alle noch fit“, weiß der Trainer der Wilmsberger „Ersten“, dass das Team um Thomas Grabowski keinesfalls im Vorbeigehen aus dem Turnier zu kegeln sein wird.

Die einzige aus dem Bundesland Niedersachsen teilnehmende Mannschaft ist der SV Bad Bentheim. Das Team von Trainer Jochen Wessels behauptet sich bei Anbruch der Winterpause auf Rang drei der Bezirksliga Weser-Ems und hat bei vier Punkten Rückstand auf die „Zweite“ des SV Meppen durchaus noch Chancen auf den Aufstieg. Das Turnier in Borghorst dürfte den Bad Bentheimern eine willkommene Gelegenheit bieten, sich auf die Rückrunden-Vorbereitung einzustimmen.

Wie heiß der SV Wilmsberg auf den Indoor-Kick ist, lässt sich Brüggemanns Worten unschwer entnehmen: „Wenn die Jungs den Weihnachtsbraten und die dazugehörigen Getränke erst einmal verdaut haben, freuen sie sich, wieder an die Murmel treten zu dürfen.“ Der Coach lässt keinerlei Zweifel, dass er das beste Aufgebot mit den versiertesten Hallenspezialisten auf die Platte schicken wird. Bis auf den am Knöchel verletzten Ben Hermeling und den an einer Patellasehnenreizung laborierenden Marius Wies stehen alle Spieler zur Verfügung.

Im Übrigen begrüßt es Brüggemann, dass mit einem sprungreduzierten Ball, wie er beim Futsal zum Einsatz kommt, gespielt wird. „Da trennt sich die Spreu vom Weizen, weil man sieht, wer mit der Kugel umgehen kann und wer nicht.“

Mit den ausgelobten 2000 Euro ist der dreitägige Wilmsberger Hallenkick das am höchsten dotierte Turnier in der Region. Den passenden Rahmen werden sicherlich wieder die Zuschauer auf den Tribünen bilden.

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