Fußball: Bezirksliga
Klein-Reesink weitere zwei Jahre beim SV Burgsteinfurt

Burgsteinfurt -

Am Sonntagnachmittag hatte der SV Burgsteinfurt offiziell bekanntgegeben, dass Christoph Klein-Reesink bis zum 30. Juni 2021 Trainer bleibt. Der 42-Jährige hatte seine Entscheidung auch davon abhängig gemacht, dass sich im Umfeld etwas verändert. Dazu will sich der Club professioneller aufstellen.

Montag, 14.01.2019, 16:36 Uhr aktualisiert: 14.01.2019, 16:44 Uhr
Trainer Christoph Klein-Reesink (li.) und Bernhard Lefert, stellvertretender Vorsitzender des SV Burgsteinfurt, besiegelten am Rande des SVB-Hallenturniers per Handschlag die Zusammenarbeit bis zum 30. Juni 2021.
Trainer Christoph Klein-Reesink (li.) und Bernhard Lefert, stellvertretender Vorsitzender des SV Burgsteinfurt, besiegelten am Rande des SVB-Hallenturniers per Handschlag die Zusammenarbeit bis zum 30. Juni 2021. Foto: Thomas Strack

Es hat einige Wochen länger als in den Jahren zuvor gedauert. Doch am Rande des 33. Hallenfußballturniers des SV Burgsteinfurt dokumentierte ein Handschlag zwischen dem stellvertretenden SVB-Vorsitzenden Bernhard Lefert und Christoph Klein-Reesink: Stemmerts Bezirksliga-Fußballer werden auch in Zukunft vom ehemaligen Oberligaspieler trainiert.

Verein und Trainer einigten sich darauf, die Zusammenarbeit für weitere zwei Jahre bis zum 30. Juni 2021 zu besiegeln. Auch Co-Trainer André Bischoff bleibt, auch wenn er vorerst nur für ein Jahr zugesagt hat. „Ich denke, das ist für beide Seiten eine Win-win-Geschichte“, verleiht Lefert seiner Hoffnung Ausdruck, dass Trainer und Verein von der vereinbarten Lösung gleichermaßen profitieren werden.

Schon vor Weihnachten hatte das Vorstandsmitglied eine Entscheidung hinsichtlich der Trainerfrage in Aussicht gestellt. Doch die ließ bis Sonntag auf sich warten. „Christoph wollte die Gewissheit haben, dass unsere Leistungsträger dem Verein erhalten bleiben. Deshalb haben wir zunächst mit den Spielern gesprochen. Das hat gedauert“, erläutert Lefert. Als er schließlich die ersten Zusagen bekommen hatte, wurden zwischen Klein-Reesink und dem Verein Nägel mit Köpfen gemacht.

Hinsichtlich der Kaderplanung bestand in der Tat Gesprächsbedarf. Denn der eine oder andere Akteur war bereits bei anderen Clubs in den Fokus gerückt. Klein-Reesink macht keinen Hehl daraus, dass in dieser Hinsicht Klarheit herrschen müsse; in dem Sinne, dass Leistungsträger wie Nico Schmerling, Lucas Bahlmann, Thomas Artmann und weitere gehalten werden sollten. „Dass wir auch in Zukunft gut aufgestellt sind, war für mich eine wichtige Voraussetzung“, erklärt der Coach. Klein-Reesink übernahm im Sommer 2016 das Traineramt. Somit geht er am 1. Juli in sein viertes Jahr bei den Gelb-Roten. Darüber hinaus ist es ihm wie auch André Bischoff „eine Herzensangelegenheit hierzubleiben“, wie Bischoff sagt. Dass er im Gegensatz zu Klein-Reesink vorerst nur für ein Jahr verlängert hat, ist vornehmlich familiären und beruflichen Umständen zuzuschreiben.

„Für uns war Christoph unser erster Ansprechpartner. Wir sind mit seiner Arbeit vollkommen zufrieden“, bekräftigt Jörg Hülsey, Vorsitzender des SVB. Neue Wege sind er und seine Vorstandskollegen insofern gegangen, weil sie ein Paket geschnürt haben, das auf zwei Jahre angelegt ist. „Fest steht, dass sich etwas verändern wird. Wir wollen neue Strukturen schaffen und uns in Zukunft professioneller aufstellen“, berichtet Klein-Reesink. Insofern ist dessen Vertragsverlängerung auch ein deutliches Signal des Aufbruchs.

Offensichtlich gibt es bereits Pläne, wie das geschehen soll, auch wenn der Trainer sich über Details noch in Schweigen hüllt. Vorstellbar ist, dass sich der Verein im Umfeld breiter positionieren will, dass er weitere Fußball-Kompetenz ins Boot holt. Das könnte sich auf allen Ebenen auswirken. „Wir werden diese Veränderungen nicht in sechs Monaten herbeiführen können. Aber wir werden uns diese Zeit nehmen“, versichert der 42-Jährige.

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